Zita Oberwalder: „Quote, unquote“ in Innichen

Eine poetische Auseinandersetzung mit den tatsächlichen und empfundenen Grenzen Europas.

Ausgehend von einem Rechercheaufenthalt in Nordirland rund um das Hotel Europa in Belfast, das als das meistbombardierte Hotel der Welt bekannt ist, und auf den Spuren des alten und neuen Europa während einer Residency in Rom 2015/16 entwickelte Zita Oberwalder die Ausstellung „quote, unquote“. Weiterführende Studienreisen und Arbeitsaufenthalte in Tschechien, Italien und Österreich resultierten schließlich im gleichnamigen Fotoessay, der anhand analoger Schwarz-Weiß-Fotografien und ergänzt durch Zitate und Tagebuchskizzen von Territorien, Nachbarschaften und Zwischenräumen erzählt.

„Giant causeway.“ Foto: Zita Oberwalder

Die poetische Auseinandersetzung mit den tatsächlichen und empfundenen Grenzen Europas setzte die Künstlerin Anfang 2018 in Großbritannien fort und präsentiert nun Werke zum ihrem Themen-Schwerpunkt „Hotel Europa“ (Arbeitstitel) in neuem Licht.

Zita Oberwalder wurde 1958 in Leisach, Osttirol geboren. Ihre Ausbildung zur Fotografin absolvierte sie in Lienz und Innsbruck, die Meisterprüfung für Fotografie in Graz. Seither ist Graz ihr primärer Lebens- und Arbeitsmittelpunkt. 1985 wandte sie sich hin zur Kunst- und Architekturfotografie. Sie ist Mitglied der Tiroler Künstlerschaft und der IG Architekturfotografie. Regelmäßig kooperiert sie mit KünstlerInnen und ArchitektInnen im Rahmen diverser Projekte und Ausstellungen.

Die Vernissage der Ausstellung „Quote, unquote: The Garden of the Blind“ findet am Samstag, 24. März, um 19 Uhr in Anwesenheit der Fotografin im Kunstraum Café Mitterhofer, Rainerstraße 4, Innichen, statt. Einführung: Rudi Ingruber. Die Ausstellung läuft bis 15. Juni und kann Montag bis Samstag von 7 bis 20 Uhr besucht werden.

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