Osttirol: Tödlicher Lawinenunfall am Staller Sattel

Eine 16-köpfige Skitourengruppe aus Salzburg startete am 18. März gegen 9.15 Uhr bei teilweise schlechter Sicht vom Staller Sattel aus über das Weißenbachtal in Richtung Hinterbergkofel. Auf ca. 2.400 Meter Seehöhe kamen die Skitourengeher in steileres Gelände. Auf Grund des Nebels beschlossen sie gegen 10.55 Uhr, den Aufstieg abzubrechen und umzukehren. In diesem Moment löste sich ca. 50 Meter oberhalb der Gruppe ein ca. 60 Meter breites Schneebrett und erfasste einen Teil der Gruppe. Während es einigen Sportlern gelang, aus der Lawine auszufahren, wurden vier Personen mitgerissen und total verschüttet. Innerhalb kürzester Zeit konnten sie von Gruppenmitgliedern geortet und geborgen werden. Drei Personen blieben unverletzt, eine 54-jährige Frau war bei der Bergung nicht mehr ansprechbar. Sofort eingeleitete Reanimationsversuche blieben erfolglos …

Am Einsatz beteiligt waren zwei italienische Rettungshubschrauber, 20 Mann der Bergrettung Antholz, zwei Notärzte, ein Hundeführer und drei Alpinpolizisten. Die Alpinpolizei Lienz erfuhr vom Lawinenabgang erst gegen Mittag, da anfänglich der Unfallsort auf italienischem Staatsgebiet angenommen wurde.

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