Generationenwechsel bei den Osttiroler Pinzgauer-Züchtern

Josef Mattersberger übergibt die Obmannschaft an Fabio Steiner aus Prägraten.

Derzeit gibt es in Osttirol 40 Pinzgauer-Züchter, Tendenz steigend. Nicht die Menge sei wichtig, entscheidender sei die Qualität der Tiere und da brauche man sich nicht zu verstecken, sind sich die Pinzgauer-Züchter im Bezirk einig. Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde vor Kurzem der Vorstand neu gewählt. Josef Mattersberger, vlg. Jösen in Matrei, übergab die Obmannschaft in die jungen Hände von Fabio Steiner, vlg. Gartner, in Prägraten. Zu seinem Stellvertreter wurde Philipp Klaunzer, vlg. Unteregg in Matrei, gewählt. Die beiden sind auch Mitglieder im Tiroler Zuchtvorstand.

V.l.: Obmann-Stellvertreter Philipp Klaunzer, Josef Mattersberger, Thomas Edenhauser, Obmann Fabio Steiner, Christian Dullnigg und Roland Dödlinger

Fabio Steiner bewirtschaftet seinen kleinen Zuchtbetrieb in Prägraten mit viel Freude und Enthusiasmus im Nebenerwerb. Zwei Drittel seiner Herde machen Fleckvieh aus, ein Drittel stellen die Pinzgauer, die er schon mehrmals erfolgreich bei Leistungsschauen präsentiert hat. Seine bekannte Sax-Tochter „Gretl“ ist nicht nur attraktives Model im diesjährigen Pinzgauer-Kalender, sie wurde 2015 zur Siegerin der Pinzgauerrasse bei der Bezirksschau in Lienz gekürt. Philipp Klaunzer, vlg. Unteregg, in Matrei, gilt ebenfalls als guter Züchter. Auf seinem Bergbauernhof arbeitet er im Nebenerwerb und hält ausschließlich Pinzgauer.

Fabio Steiners Kühe verbringen den Sommer auf der Wunalm in Prägraten, auf über 2.600 Meter Seehöhe.
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