Foto: Skizentrum St. Jakob im Defereggental.

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Starker Februar im Osttiroler Wintertourismus

12,8 Prozent Plus bei Nächtigungen. Saison dürfte insgesamt sehr gut bilanzieren.

Der aktuelle Winter verlief bisher aus der Sicht der Tourismuswirtschaft durchaus erfreulich. Auch der Februar bestätigt diesen Trend, mit einem Zuwachs von 34.000 Nächtigungen (12,8 Prozent) im Vergleich zum Februar des Vorjahres. Um 11.700 Nächtigungen legte die Nationalparkregion zu, gefolgt vom Hochpustertal mit rund 10.000 Nächtigungen. Auch das Defereggental und die Ferienregion Lienzer Dolomiten erzielten Zuwächse. Nächtigungsstärkste Gemeinde war im Februar St. Jakob im Defereggental mit rund 48.000 Nächtigungen.

Zählt man die Wintermonate November bis Februar zusammen, ergibt sich mittlerweile ein kräftiges Plus von 10,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Von November bis einschließlich Februar wurden im Bezirk 660.434 Nächtigungen gezählt. Rekord ist das dennoch keiner, 2015 gab es zu diesem Zeitpunkt beispielsweise rund 2.000 Nächtigungen mehr.

Analysiert man die Herkunftsländer der Gäste, zeigt sich einmal mehr die überragende Bedeutung des deutschen Marktes für den Wintertourismus in Osttirol. Jede zweite Nächtigung geht auf das Konto deutscher Urlauber, die im aktuellen Winter fast zwölf Prozent mehr Übernachtungen buchten als im Vorjahr. Das relativ stärkste Wachstum – 22 Prozent – verzeichnet zwar das Gästesegment aus Italien, das aber in Summe nur 4,27 Prozent aller Wintergäste ausmacht, also nach wie vor sehr klein ist. Jeder fünfte Urlaubsgast im Winter kommt aus Österreich.

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1 Posting bisher
Na Servas vor 6 Monaten

....jetzt höre ich ja schon wieder allerorts die eigendefinierten (Pseudo-)"Touristiker" Theurl, Frömel & co (diese Herren haben selbst noch nie auch nur einen einzigen Gast beherbergt...!!) in Selbstherrlichkeit frohlocken, wie gut das Marketing & die Werbung & überhaupt der TVBO ist (?!?)..... aber dann im April ist sicher wieder der "falsche" Ostertermin und andere Gründe für ein relativ mäßiges Ergebnis des Winterhalbjahres (Nov.-April) in Osttirol verantwortlich. Und von dem mittelfristig angepeilten Ziel von 1 Million Winternächtigungen sind wir wie eh und je meilenweit entfernt! Das ist die "Superarbeit" der gewählten Theuerl'schen Funktionäre - seit der TVB-Wahl ist wieder ziemliche Funkstille eingetreten und die groß angekündigten Strategien und Maßnahmen harren der Umsetzung (Lienzer Bergbahnen, usw. ..). Kann man bitte endlich seitens des TVBO mit Vergleichen über mindestens drei Jahre - noch besser mit 5 - 10jährigen Gegenüberstellungen arbeiten, das wäre seriöser und würde die jeweils verkündeten "Super-Ergebnisse" stark relativieren. Siehe zB die Ergebnisse der laufenden Wintersaison (2017/18) mit jenen der Saison 2014/15 und davor....! Erfolgreiche Tourismus-Marketingarbeit für unser schönes Osttirol schaut wahrlich anders aus!