Jakob Gliber: Stationen eines langen Künstlerlebens

In Ainet werden ab 24. März die Werke des Bildhauers und Nationalsängers gezeigt.

Im vergangenen Jahr wurde in Ainet eine Gedenkmesse zum hundertsten Todestag des Bildhauers und Nationalsängers Jakob Gliber (1825 bis 1917) gefeiert. Für den Herbst 2017 war auch eine Ausstellung geplant – der Nachlass des Künstlers stellte sich allerdings als so umfangreich heraus, dass diese erst jetzt stattfindet. Eröffnet wird die Ausstellung nun also am kommenden Samstag, 24. März, um 20 Uhr im Gemeindesaal Ainet.

Dem erfolgreichen Bildhauer und Sänger Jakob Gliber wird nun eine Ausstellung in seiner Heimatgemeinde Ainet gewidmet.

Wichtige Stationen im langen Leben des 1825 als neuntes von 15 Kindern beim „Kircher“ in Ainet geborenen Jakob Gliber waren nach zehn Jahren als „Notlehrer“ in Alkus zuerst München, dann Wien (Werke für die Votivkirche, das Hofmuseum und die Hofoper) und Admont (Blasiusstatue, Kreuzaltar, Kreuzweg). 1892 kehrte er nach Osttirol zurück, wo er 21 Jahre lang in Leisach lebte und arbeitete. In Wien war er Mitglied in berühmten Sängerchören, später sang er im Lienzer Sängerbund. Der sogenannte Nationalsänger feierte auf Sängerfahrten triumphale Erfolge. Seine letzten drei Lebensjahre verbrachte er wieder in Ainet, wo er am 1. Februar 1917 starb.

Eine Einführung in die Ausstellung gibt Klaus Lukasser, für die musikalische Umrahmung sorgen die „Plöck Manda“ (Brüder Gliber) und das Kalser Flügelhorn-Duo Martin & Norbert Gratz. Die Ausstellung läuft bis einschließlich Ostermontag, 2. April, und kann täglich von 16 bis 20 Uhr besucht werden.

Bereits im Vorfeld gibt Klaus Lukasser am Freitag, 16. März, in einem Vortrag mit vielen Bildbeispielen Einblick in das Leben und Wirken des Künstlers. Der Vortrag beginnt um 20 Uhr im Gemeindesaal Ainet.

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