Bauern: „Wir mögen Hunde, jedoch nicht ihren Kot“

„Haufenweise Ärger“ in ganz Tirol und die Forderung nach schärferen Strafen.

Das Thema Hundekot ist ein Dauerbrenner nicht nur in Städten, sondern zunehmend auch in deren Umfeld. Abgesehen von Spielplatzbesuchern und Anrainern beliebter Gassistrecken hat vor allem eine Berufsgruppe ihre liebe Not mit dem Hundekot: die Bauern. Wo Spazierwege entlang von Feldern verlaufen, heißt es nicht selten „Leinen los“ und der beste Freund des Menschen genießt seine Freiheit genau dort, wo das Futter für Rind und Schaf wächst. „Unsere Flächen verkommen zunehmend zum Hundeklo“, klagen Landwirte in allen Tiroler Bezirken und der Bauernbund lässt stellvertretend für alle Betroffenen die Bezirksbauernobmänner Christian Angerer aus Breitenwang und Martin Mayerl aus Dölsach zu Wort kommen.

„Wenn man Hundehalter auf frischer Tat ertappt und zur Rede stellt, oder in Sozialen Medien die angeregten Diskussionen verfolgt, merkt man schnell, dass es sich hier um ein sehr emotionales Thema handelt. Anstatt einfach den Kot des geliebten Vierbeiners ordnungsgemäß zu entsorgen, darf man sich zuerst Schimpftiraden, Verharmlosungen und schauderhafte Ausreden anhören“, schildert Angerer seine Beobachtung. „Dabei wäre es doch so einfach, den Hund nicht frei über Gemüsefelder oder hohes Gras trampeln zu lassen und den Kot des Vierbeiners in ein Gassisackerl und anschließend im Abfalleimer zu entsorgen – mehr wollen wir doch gar nicht.“

„Haufenweise Ärger“ in Tirols Feldern bringt die Bauern in Rage. Sie fordern härtere Strafen für die Verunreinigung von Feldern. Foto: iStock/sonsam

„Es muss doch möglich sein, dass alle – Hundehalter und Personen ohne Hunde – den öffentlichen Raum zu ihrer Zufriedenheit nutzen können und dass gleichzeitig eine saubere Produktion von Lebens- und Futtermitteln möglich bleibt“, hofft Martin Mayerl. Alles scheitere an der Faulheit einzelner Hundehalter: „Diese Faulheit führt obendrein zu einer ernsthaften gesundheitlichen Gefährdung für Mensch und Tier.“

Den bekannten Warnhinweis gibt es jetzt auch in einer „Schafedition“. Tausend Schilder wurden in Tirol aufgestellt, offenbar vergeblich.

Seit Jahren versuchen die Bauernorganisationen, mit Informationskampagnen mehr Bewusstsein bei Hundehaltern zu schaffen. Allein der Tiroler Bauernbund verkaufte fast 1000 Hundekottafeln mit der Aufschrift: „Hier beginnt die Salatschüssel meiner Kuh und nicht das Klo Ihres Hundes“. Seit wenigen Tagen gibt es die Schafedition dieses Schildes. Das Ergebnis der Bemühungen ist offenbar bescheiden. „Die Situation verschlechtert sich rapide“, klagt Christian Angerer. „Es ist unverständlich, wie Tierhalter so wenig Wertschätzung anderen Tieren gegenüber mit sich bringen. Die Erreger, die im Hundekot stecken, können für Mensch und Tier ernst zu nehmende Folgen haben.“ Auch Gemüsebauern fänden immer häufiger Hundekot in Karotten-, Erdbeer- oder Salatfeldern.

Felder mit Hundekot zu verunreinigen sei kein Kavaliersdelikt, unterstreicht der Osttiroler Landtagsabgeordnete Martin Mayerl: „Erklären Sie mir nicht, dass Hundekot auf Spielplätzen, oder Hundekot, der bei der Futteraufnahme mitgefressen werden muss, nicht zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei Mensch und Tier führen kann. Wenn ich in diesem Zusammenhang fadenscheinige Ausreden und zweifelhafte Expertenmeinungen an den Kopf geworfen bekomme, dann werde ich richtig zornig.“

Martin Mayerl ist Mutterkuhhalter in Dölsach und Bezirksbauernobmann in Osttirol. Er will bei der Hundekot-Bekämpfung die Zusammenarbeit mit den Gemeinden forcieren. Foto: Tiroler Bauernbund

Mayerl gibt sich kämpferisch und fordert härtere Strafen: „Wir werden weiterhin viel Aufklärungsarbeit leisten, jedoch bin ich mittlerweile der festen Überzeugung, dass der Vollzug des Feldschutzgesetzes in Zukunft verschärft werden muss.“ Unerlaubte Verschmutzung von agrarischen Flächen kann teuer werden. „Für die Verschmutzung von Feldern ist ein Strafmaß bis zu 2.200 Euro vorgesehen“, erklärt Mayerl. „Hier werden wir in Zukunft noch intensiver mit den Gemeinden in Kontakt treten und gemeinsam mit ihnen Handlungsmaßnahmen erarbeiten.“

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25 Postings bisher
one1 vor 4 Monaten

Es ist ganz einfach, wer ein Haustier haben möchte sollte den Platz und die Zeit haben und sollte auch über die notwendigen Kenntnisse dazu verfügen. Platz bedeutet, dass für das jeweilige Tier genügend Auslauf (=eigener Grund) vorhanden sein muss um auch dort grundsätzlich sein „Geschäft“ verrichten zu können. Den Kot bei den Mitmenschen auf fremden Grund zu entsorgen ist eine Unart und eigentlich ziemlich unverschämt. Auch öffentlicher Grund gehört uns allen und ist kein Müllplatz! Das gilt übrigens auch für Papierl, Dosen und sonstige Abfälle - einfach in den nächsten Abfalleimer werfen oder mitnehmen - fertig. Unterwegs ist der Kot ordungsgemäß zu entsorgen. So funktioniert das Zusammenleben und so würde es auch keine Diskussion dazu geben... Wir handeln genau nach diesen Regeln und, welche Überraschung, es klappt hervorragend.

    senf vor 4 Monaten

    one@ gut gemeint, aber die realität schaut anders aus und zeigt sich bereits bei hundehaltern, die ihre - meist grossen hunde - frei herumtollen lassen. klappe auf und der geliebte entledigt sich während seiner ersten runde seiner fäkalie, denn er hat ja im auto oder auf dem traktor fast winselnd darauf gewartet. ich habe dabei noch keinen hundehalter mit sackerl hinterherlaufen sehen, dafür aber das ergebnis. vor allem im winter!

Lienzner7 vor 5 Monaten

Viele räumen es weg und einige nicht. Wieso? Fühlt man sich da in seiner Pseudofreiheit eingeschränkt? Ein Freund von mir weigert sich vehement und wartet regelrecht auf die erste Strafe. Gleiches, wie schon von anderen erwähnt, betrifft aber auch Katzen und deren Besitzer, wie auch die Hunde von den Landwirten selbst( auch wenn diese Anzahl dann im Vergleich eher vernachlässigbar wäre).

Klesch vor 5 Monaten

Genau deiner Meinung Nikolaus. Eine frage an Herr Mayerl wo wird eigentlich die Nachgeburt von einer Kuh entsorgt? Ich habe schon beobachtet auf dem Mist bzw. Güllegrube und wird dann auf dem Feld aufgebracht was passiert dann bei der Futter aufnahme vom Vieh. Ich meine ein normal erzogener Hund löst sich nicht mitten im Feld und bringt dadurch auch keinen Krankheits erreger ins Futter zumindesnst nicht in der Menge die der Landwirt dabei selbst verursacht!

    senf vor 5 Monaten

    klesch@: die antwort wird wohl ausbleiben, ausser dolomitenstadt entschliesst sich, einen redaktionellen beitrag darüber zu bringen.

    hundekot@: wie wärs mit einer verschraubbaren plastikdose mit zwei kammern, die dann samt inhalt mit nach hause genommen werden kann, um sie dort im WC umweltgerecht zu entleeren, zu reinigen und dann wieder zu verwenden? die dose, zur hundegrösse passend könnte man dann an der hundeleine befestigen. in der zweiten kammer hätte ein kleines schäufelchen platz. für herzeigfreudige könnte ein designer die dose auch gestalten. vielleicht mit swarovsky-glitzersteinchen? oder mit einer wamiggravur des lieblings auf dem deckel? ganz liebestolle hundefreunde nehmen zwei dosen. eine für werktags und eine für feiertags.??

chiller336 vor 5 Monaten

nur mal so als kleiner gedankenanstoß - ich finde hundesch..e im feld oder der wiese oder auf wegen auch nicht prickelnd. ABER is das düngen im frühjahr und herbst, wo neben kuh- und schweinesch..e noch anderer dreck aufs feld gesprüht wird in irgendeiner form ansprechender? oder weniger gesundheitsgefährdend? ich freu mich schon auf die reaktionen vor allem der landwirte ☺?

NurIch vor 5 Monaten

@Steuerzahler: warum man sich einen Hund hält? Ganz einfach, weil das der Mensch schon viele tausend Jahre so macht. Und ehrlich gesagt bevorzuge ich sehr oft die Anwesenheit eines Hundes als die eines Menschen. Da kann ich mir solche geistigen Ergüsse wie Deinen ersparen. Auch werden Hunde immer öfters im sozialen Bereich eingesetzt, aber anscheinend ist dir das auch entgangenen. Warum sie dort eingesetzt werden? Weil Hunde Leistungen erbringen, zu welchen Menschen nicht imstande sind. Mayerl wird zornig? Das ich nicht lache. Ich lade ihn gern einmal zu einem Spaziergang ein. Da wird er sehen, wie wenig Abfalleimer vorhanden sind. Natürlich hat jeder Hundehalter die Machenschaften seines Tieres zu beseitigen. Aber leider ist das Säckchen oft mehr als eine halbe Stunde mitzutragen, ohne eine Möglichkeit, dies zu entsorgen. Da wären die Politiker und Gemeinden gefordert, nachzusteuern. Aber ja, schimpfen ist leichter als zu handeln. So ist Politik leider.

    le corbusier vor 5 Monaten

    Nurich, viel treffender hätten sie ihren nickname wohl nicht wählen können. die gesellschaft soll schuld dran sein bzw. wegen zu wenigen mülleimern soll es ok sein, dass die hunde ins feld kacken? so ähnlich wie wenn jemand an der isel wohnt und seinen alten kühlschrank im wasser versenkt weil, mal ehrlich, das schwere ding zum bahnhof schleppen is schon mühsam. da muss sich die gemeinde schon was überlegen.

      NurIch vor 5 Monaten

      wenn Sie mein Posting genauer gelesen hätten würden Sie feststellen, dass ich dass nie behauptet und nie als gut befunden habe. Bitte genau lesen und nicht hinein interpretieren. Danke

    steuerzahler vor 5 Monaten

    Genauer lesen, ich habe von der privaten Hundehaltung gesprochen, nicht von spezialisierten Hunden. Außerden sollten wir die Plasiksackerlflut eindämmen, da ist es kontraproduktiv, wenn jedes Hundstrümmerl einzeln verpackt wird.

      danoninho vor 5 Monaten

      Lieber Steuerzahler, Ihr Posting macht mich neugierig: wie viele Hundstrümmerl sollten denn Ihrer Meinung nach in einem Sackerl verpackt werden? Und wenn ich ein Sackerl über mehrere Tage verwenden soll, muss ich‘s dann zu Hause kühl stellen oder wie wäre das Ihrer Meinung nach praktisch am besten umsetzbar?

    bergfex vor 5 Monaten

    @ NurIch,

    Ob du da nicht ein wenig übertrieben hast.

realist vor 5 Monaten

Egal welches Haustier - der Tierhalter sollte in jedem Fall den Dreck ordnungsgemäß wegmachen! Ist vielleicht nur ein kleiner Punkt aber auch die, vorallem in Siedlungsgebieten stark verbreiteten Katzen sind für Gartenbesitzer fast schon eine Katastrophe! Der Garten wird zeimlich schnell zum Katzenklo! Ekelhaft - und keinen dieser Halter interessierts. Warum soll für Katzen nicht das Gleiche gelten??

    bergfex vor 5 Monaten

    Auch wir haben inder Nachbarschaft Katzen, die ihre Notdurft in unserem Garten verrichten. Immer am selben Ort, so das 2 Stellen "grasfrei" sind und voll mit Katzenkot.

      steuerzahler vor 5 Monaten

      Kaffeesud aufstreuen, das mögen Katzen nicht und düngt den Boden.

    realist vor 5 Monaten

    @steuerzahler Alles schon probiert - Kaffee, Pfeffer , ..... Leider wirkt das nicht wirklich gut und zweitens machts auch bei größeren Gärten keinen Sinn - da nicht flächendeckend möglich! Und wie komme ich dazu den Dreck fremder Haustiere wegzuräumen (im besten Fall - noch "lustiger" wirds dann beim Rasenmähen wenn dir der Dreck um die Ohren fliegt! Vom Gestank ganz zu schweigen) und zu schauen wie ich mit der Situation umgehe - verantwortlich ist der Halter und sonst gar keiner! Der Garten zählt zu meinem erweiterten Wohnraum - dort wird gegrillt, gespielt, geruht, ... uvm. -- wäre interessant zu hören was die Tierhalter dazu sagen wenn fremde Haustiere in deren Eigenheim, Umfeld, .... ihre Notdurft verrichten würden!

nikolaus vor 5 Monaten

Eine vielleicht ebenso provokante, aber trotzdem ernst gemeine Frage: Hat jemand schon einmal einen Bauern beim Einsackeln des Kots seines (oft frei herumlaufenden) Hofhundes beobachtet? Fotos bitte an Dolomitenstadt!

steuerzahler vor 5 Monaten

Da wird es jetzt einen Aufschrei geben, aber ich stelle die private Hundehaltung als Ganzes in Frage. Wozu soll das gut sein? Wenn sich jemand unterbeschäftigt fühlt oder Ansprechpartner braucht, dann gibt es im zwischenmenschlichen Bereich genug Betätigungsmöglichkeiten. Man könnte sich um ein Waisenkind annehmen oder ältere Menschen betreuen oder anderweitig sozial engagieren. Statt mit dem Hund spazieren zu gehen könnte man sich um einsame Menschen kümmern oder ein wenig in der Sozialbetreuung mitwirken oder einfach mal Schülerlotse sein oder Nachhilfe geben. Wozu hält man sich einen Hund? Als Schutz tut's auch eine Alarmanlage. Als Schickimickisymbol gibt es genug anderes. Leider ist das Problem mit dem Hundekot uralt und bis heute weder durch Appelle noch Strafen in den Griff zu bekommen. Daher mein etwas provokanter Ansatz.

    bergfex vor 5 Monaten

    Bist wohl ein Hundehasser , der selbst sicher nicht das praktiziert, das du in deinem Post anprangerst.

rosemarie vor 5 Monaten

Selbstverständlich MÜSSEN Hundehalter für die Entsorgung des Kotes ihrer Lieblinge sorgen! Es fehlen dafür aber ausserhalb der Stadt MÜLLEIMER, zB: Von Maria Trost bis Pöllander in Oberlienz findet man keinen, auch am Iselweg links des Flusses nicht! Das sind beliebte Hunde Spazierwege! So etwas kann auch zur Schlampigkeit beitragen, ausserdem fallen auch andere "Sachen" in die Natur. Interessant wäre, ob die Bauern auch einheitlich gegen den Einsatz von Glyphosat sind!? OK, anderes Thema, aber auch interessant.

Kiew vor 5 Monaten

Als Hundebesitzer ärgere ich mich auch oft bei Spazierwegen, wo die "Produkte" oft mitten am Weg herumliegen und der Ärger der Landwirte über versaute Wiesen und Felder ist nur zu berechtigt. Nur zum Strafen braucht es schlüssige Beweise und die dürften wohl schwer zu beschaffen sein. Daher hilft Aufklären viel mehr und nach dem Motto: steter Tropfen höhlt den Stein" hoffe ich als Optimist auf eine Besserung. Alle wird man nie erreichen.

    senf vor 5 Monaten

    "ein hund ist der einzige freund, den man sich für geld kaufen kann", besagt ein sprichwort. doch diese freundschaft hält bei den meisten hundehaltern nicht lange an, denn viele können oft nicht abschätzen, was auf sie zukommt. ich bestaune die aufgeputzten, feine gesellschaft, die ihr aufgemöbeltes und überzüchtetes hündchen nach dem gassigehn so lieb und nett zurück ins bett kuscheln und ihren liebling dabei vor lauter gernhaben den beschnupperten rest von hundekot von der schnauze herunterbusseln, denn ihr hündchen ist ja das sauberste. und genau diese "frauchen und herrchen" grausen sich in den boden, wenn sie den hundekot ins sackerl schaufeln sollten. ein verstohlener blick zurück schafft da gelegentlich willkommene abhilfe. kothaufen beidseits des winterwanderweges oder entlang von loipen geben der erholungslandschaft dann einen besonderen kontrast. besonders ins auge stechen die unverrottbaren, fein im nylonsäckchen abgepackten und konservierten kotknödeln.

    ich bestaune aber auch diejenigen hundehalter, die ihren vierbeiner art- und umweltgerecht halten. viele erfüllen als begleit-, such- und spürhunde auch wichtige aufgaben. hunde soll man deshalb nicht generell verteufeln, wenn dann wohl eher ihre halter.

    die sorge der bauern ist verständlich. ein einziger miteingewickelter hundekothaufen macht den siloballen unbrauchbar und kann bei krankheitsübertragung enormen schaden anrichten.

frin vor 5 Monaten

Gehören zu einer objektiven Berichterstattung nicht beide Seiten? In Osttirol gibt es nicht nur einen wissenschaftlichen Experten in diesem Bereich welche man befragen hätte sollen, stellvertretend für alle Hundebesitzer.

Die Aussage zur zweifelhaften Expertenmeinung sehe ich als insofern sehr kritisch, da sie nur zeigt das sich Herr Mayerl in seiner eigenen Blase befindet und keinen Blick darüber hinaus wagt.

Ich verstehe das, ist es ja auch ein sehr emotionales Problem. Leider bewirkt dieser sehr einseitige Bericht, dass alle Hundebesitzer in einen Topf geworfen werden. Nicht nur 1x ist es mir passiert das ich mit angeleintem Hund und Hundekotsackerl von Bauern wüst beschimpft und sogar verfolgt wurde. Eventuell genau wegen solcher und ähnlicher Berichte.

Man sollte im Artikel die umfangreiche Studie zu dieser Thematik vom Friedrich Löffler Institut verlinken welche u. a. bestätigt das eine Gefahr für Rinder von Gassihunden quasi nicht vorhanden ist, oder wäre u.a. die Statistik von ~25.000 Hunden eine jener zweifelhaften Expertenmeinungen welche Hr. Mayerl erwähnt hat?

Ich möchte es nicht gut heißen, dass der ein oder andere Hundebesitzer kein Sackerl verwendet, denn Hundekot gehört in den Sack und nicht sonst wohin.

Auf der anderen Seite sollte gerade seitens der Bauern nicht überdramatisiert und pauschal gegen alle Hundebesitzer gehetzt werden. Es gibt und sollte gerade für die Osttiroler Bauern wichtigere Themen geben wie z.B. der Wegfall der Bauernkiste, darüber liest man dann wieder kaum etwas.

    MelissaM vor 5 Monaten

    Wer hetzt denn hier gegen „alle Hundebesitzer“? Die Sache ist doch ganz einfach: Scheißt der Hund in die Wiese (oder gar in den Salat), muss (!) Herrchen oder Frauchen den Haufen wegräumen. Die meisten machen es (bravo!), manche nicht und die gehören bestraft, weil Hundescheiße dem Schaf, der Kuh und dem Mensch eben nicht schmeckt und obendrein sicher nicht gesund ist – Studien hin oder her. Die Bauern werden doch nicht aus Jux und Tollerei tausende Schilder drucken, zumal die meisten selbst Hunde am Hof haben und so gesehen auch Hundebesitzer sind. Also bitte: keine pauschale Hetze gegen die Bauern, lieber Hundebesitzer Frin.

      doiga vor 5 Monaten

      Der Hundekot gehört in ein Saklerl und entsorgt - Punkt. Aber viele Hunde die nicht angeleint durch die Gegend ziehen (meistens sogar ohne Begleiter) gehören den Landwirten selber! Deshalb sollte dieses Problem als erstes gelöst werden bevor man nach höheren Strafen schreit!