Lienzer Arbeiterkammer strahlt in neuem Glanz

Festakt mit Einweihung nach einem halben Jahr intensiver Umbauarbeiten.

In stürmischen Zeiten, in denen die Arbeiterkammer regelmäßig im Clinch mit der türkis-blauen Regierung liegt und gerade aus Tirol recht starke Töne kommen, war die feierliche Eröffnung der runderneuerten AK-Räume in Lienz ein willkommener Anlass, um Geschlossenheit und selbstbewusste Aufbruchsstimmung zu zeigen. Mehr als eine Million Euro kostete die Sanierung der abgewohnten Räume an der Beda-Weber-Gasse, jetzt glänzt wieder alles samt neuer Technik und nun auch Barrierefreiheit.

Am Samstagvormittag, 5. Mai, fand sich viel Prominenz zur offiziellen Eröffnung ein, angeführt von AK-Präsident Erwin Zangerl und AK-Direktor Gerhard Pirchner. Schon am Vorabend hatte in Lienz – eine Premiere – die Vollversammlung der Tiroler AK getagt. Den Segen erhielten die Arbeiterkämmerer, die während der Bauarbeiten im benachbarten Volkshaus untergebracht waren, von Dekan Bernhard Kranebitter. Musikalisch waren die Lump'n Brass und das Ensemble Osttirol angesagt, kulinarisch wurde das Fest von Arthur Wieser begleitet. Unter den Ehrengästen waren neben der Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik auch die VP-Landtagsabgeordneten Hermann Kuenz und Martin Mayerl vor Ort.

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1 Posting bisher
Ceterum censeo vor 2 Wochen

Schön ist sie geworden, die neue AK in Lienz. Die AK-Mitglieder können sich freuen. Trotz allem Jubel hätte ich ein paar Anregungen: Ändert den Titel der "Arbeiter"-Zeitung (vor-voriges Jahrhundert!) auf ??? Mit dem "Kampf der kalten Progression" (AZ vom März 2018) muss die AK bei sich selbst beginnen. Bei jeder Erhöhung von Lohn/Gehalt schneidet die AK, wenn auch nur geringfügig, automatisch mit. Ich plädiere, die Pflichtbeiträge solange "einzufrieren", bis interne Sparmassnahmen greifen. Wie in jedem Betrieb wird man fündig werden. Ob das der Herr Präsident Zangerl gerne hört? Weiters behaupte ich, dass die AK auf zu vielen "Kirchtagen" agiert. Sparen ja, nur nicht bei uns!!! Zum Thema günstigeres Wohnen (AZ vom April): Ja, es soll was geschehen, mit den (nicht überall) zu hohen Wohnungskosten. Zuerst müssen diverse Beiträge, die beim Bezug einer Wohnung anfallen, einmal durch die AK überprüft werden. Aus meiner Sicht soll die AK dafür kämpfen, die Verwaltungsbeiträge auf 15 Euro + Mwst. monatlich, zu reduzieren. Derzeit sind, wenn ich richtig informiert bin, bis zu 25 Euro gesetzlich erlaubt. Ein schönes "Körberlgeld" für die Wohnungsverwaltungen. Und: 1 500 Euro - in einem Fall sogar 3 000 Euro - Kaution für eine 51 m2 "Sozial"-Wohnung sind einfach zu viel! Kein Wunder, dass die zuständige Abteilung der BH die Übernahme, weil sie der Wohnungswerber nicht bezahlen konnte, ablehnte. Drei Monatsmieten Kaution wären für die meist wenig Begüterten genug. Dazu kommen noch "Erhaltungsbeiträge", viel höher als die Miete selbst. Es wäre wünschenwert, wenn sich jene AK-Funktionäre und Politiker, die in den Verwaltungsgremien der Wohnbaugenossenschaften Sitz und Stimme haben, einmal mit den von mir aufgezeigten Themen auseinandersetzen und die vielfach zu hohen Belastungen für Eigentümer und Mieter hinterfragen würden. Mein (unser) Name ist "Hase", wir wissen von nichts! Wohnungseigentümer können, wenn sie couragiert auftreten, einiges zu ihren Gunsten ändern. Bei Gegenwind merkt man, wie schnell sich der eine oder andere Euro, - z. B. bei den Betriebskosten - herauskitzeln lässt und sich manche Probleme regeln lassen. Wer will schon seine Kunden verlieren? Abschließend noch eine Frage: Warum muss die Verwaltung der meisten Wohnungen in Tirol im Raum Innsbruck konzentriert sein? Diese Tätigkeit gehört, weil arbeitsplatzfördernd, und administrativ problemlos machbar, o h n e Einfluss politischer Kräfte, in die Bezirke verlagert.