Vielstimmiges Vogelkonzert für Frühaufsteher

Wann singt welcher Piepmatz? Das macht die „Vogeluhr“ sichtbar und hörbar.

Raus aus den Federn, liebe Dolomitenstadtler, es ist gerade Brutzeit der heimischen Vögel und das ist jene Zeit, in der die gefiederten Piepmätze am lautesten singen. Von Ende April bis Anfang Juni kann man besonders viele Arten gleichzeitig hören. Meist singen nur die Männchen, um ihre Reviere abzustecken und Weibchen anzulocken. Fast alle Vogelarten singen früh am Morgen am intensivsten.

Dabei hat jede Vogelart einen anderen Zeitpunkt für den morgendlichen Gesangsbeginn, der durch die zunehmende Tageshelligkeit vorgegeben wird. Jeden Morgen setzen die einzelnen Arten daher in der gleichen Reihenfolge in das morgendliche Vogelkonzert ein. Wer früh aufsteht, kann dies beim Erkennen und Lernen der Vogelstimmen ausnutzen. Wer erst später ins Konzert hineinhört, ist vermutlich erst einmal überwältigt von der Vielzahl der Stimmen im Vogelchor.

Der Sonnenaufgang ist dabei der Referenzzeitpunkt. Fast alle Vogelarten beginnen bereits vor Sonnenaufgang zu singen, die ersten bereits, wenn es noch fast vollständig dunkel ist. Mit fortschreitendem Frühjahr verlagert sich daher der morgendliche Gesangsbeginn in immer frühere Morgenstunden. Gleichzeitig sind die Vögel im Osten immer früher dran als Artgenossen weiter im Westen.

Deshalb gibt die „Vogeluhr“ des deutschen Naturschutzbundes (NABU) auch keine Zeiten an, sondern den Grad der Dämmerung. Auf ihr kann man ablesen, wie viele Minuten vor Sonnenaufgang die Vögel mit ihrem Gesang beginnen.

Ruft man über diesen Link die Vogeluhr auf der NABU-Website auf, kann man mit einem Klick oder Fingertipp auf den jeweiligen Vogel dessen charakteristisches Tschilpen, Piepsen oder Zwitschern auch hören!

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