Osttirol Tourismus: Stärkster Winter aller Zeiten

912.000 Nächtigungen von November bis April – Anstieg um neun Prozent.

Osttirol blickt auf einen Rekordwinter zurück, der vor allem durch die außergewöhnlich gute Schneelage ideale Rahmenbedingungen für den Tourismus bot. Nach 2009 wurde bei den Nächtigungszahlen erstmals wieder die 900.000er Grenze überschritten. 912.000 Nächtigungen zählt der TVBO im Zeitraum November 2017 bis April 2018, das bedeute ein Plus von 9,07 Prozent bzw. 75.847 Nächtigungen gegenüber dem Vorjahreswinter, wird in einer Aussendung betont.

Die nächtigungsstärkste Gemeinde Osttirols war einmal mehr St. Jakob im Defereggental mit rund 150.000 Übernachtungen, gefolgt von Kals am Großglockner mit über 140.000 und Matrei mit 132.000 Nächtigungen. Alle vier Regionen des Bezirkes legten zwischen vier und zwölf Prozent zu. Mehr als die Hälfte der Gäste kamen aus Deutschland, 19 Prozent aus Österreich.

Auch die Ankunftszahl wurde um rund zehn Prozent auf knapp 190.000 Gäste gesteigert. Mehr als die Hälfte aller Nächtigungen – nämlich je rund 26 Prozent – entfallen auf Vier/Fünf-Sterne- und Drei-Sterne-Hotels. Den größten Nächtigungszuwachs im Vergleich zum Vorwinter erzielte Innervillgraten. Dort wuchs die Zahl der Übernachtungen von 14.247 auf 20.293 und damit um 42,4 Prozent.

Im Skizentrum St. Jakob hatte man in diesem Winter allen Grund zum Jubeln. Foto: bergimbild
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