Oberlienz: Leerstehendes Haus wurde Schmuckstück

Landesrat Tratter besichtigte gelungenes Beispiel für Ortskernrevitalisierung.

Seit 30 Jahren werden Dorferneuerung und die Stärkung von dörflichen Strukturen in Tirol besonders gefördert. Die Ortskernrevitalisierung laufe inzwischen in 51 Tiroler Gemeinden, meldet die zuständige Abteilung des Landes. Wie eine Osttiroler Familie in Oberlienz mit Hilfe der Landesförderung und fachlicher Begleitung ein historisch wertvolles, jedoch teilweise leerstehendes Haus zu einem Schmuckstück umgestaltete, davon überzeugte sich Landesrat Johannes Tratter bei einem Besuch vor Ort.

Das Projekt ist unter dem Hausnamen Mesner – „Unterwirt“ – lokal bekannt. „Wer dieses Haus der Familie Hainzer in Oberlienz besucht, sieht, was die Ortskernrevitalisierung leistet! Das ehemalige Bauernhaus und Gasthaus, das wohl weit über 200 Jahre alt ist, liegt mitten im Dorfkern und stand seit mehr als 35 Jahren überwiegend leer. Nun bietet es wieder ein Zuhause mit attraktivem Wohnraum. Auch eine künftige gewerbliche Nutzung ist bereits angedacht“, gratulierte der Landesrat der Familie Hainzer und unterstrich den Mehrfachnutzen der Revitalisierung von Ortszentren: „Baulandreserven auf der grünen Wiese sowie Erschließungskosten werden gespart und es kehrt wieder neues Leben im Dorf ein.“

Das historisch wertvolle Haus der Familie Hainzer wurde mit Hilfe des Landes revitalisiert. Von links: Landesrat Johannes Tratter, Elisabeth Hainzer, der Oberlienzer Bürgermeister Martin Huber, Paula Hainzer und Baumeister Peter Mayer. Foto: Land Tirol
Ein Posting verfassen

Sie müssen angemeldet sein, um ein Posting zu verfassen.
Anmelden oder Registrieren

1 Posting bisher
senf

ein altes, historisch für den ort bedeutendes gebäude fachgerecht zu restaurieren und dann darin zu wohnen ist eine grosse herausforderung für die eigentümer und den restaurator mit seinem team, denn die ansprüche der denkmalverantwortlichen und des bauherrn sind meist sehr unterschiedlich. umso mehr ist den beteiligten zu gratulieren, dass sie hier altes, dörfliches kulturgut für den oberlienzer ortskern bewahrt haben.

ist es möglich, einen blick ins innere zu werfen oder könnte man (trotz nun überzogenen datenschutz) hier in der dolomitenstadt.at einige bilddetails bringen? wäre toll!