Dolorock: Kultur und Klettern in den Dolomiten

Beim Climbing Festival in Toblach traf sich die Szene zum „Red Point Fight“.

Das Dolorock Climbing Festival gibt es seit 2013. Als grenzüberschreitendes Sport- und Kulturevent wird es vom Verein „Gamatzn“ organisiert, was nichts anderes als Gämsen bedeutet. Natürlich dreht sich alles bei diesem Festival ums Klettern, auch der kulturelle Teil, der die TeilnehmerInnen heuer ins Autokino lockte. Der Parkplatz bei der Nordic Arena Toblach war bis zum letzten Stellplatz gefüllt, als Werner Herzogs Kultklassiker „Schrei aus Stein“ über die Leinwand flimmerte. Der Streifen wurde mit einem Interview mit zwei Stuntmen aus dem Film eröffnet. Für das richtige Flair im Drive-in-Cinema sorgten Popcorn, Getränke und Hotdogs.

Der „Red Point Fight“ in den Dolomiten war sportliches Highlight beim Dolorock Festival. Foto: Gamatzn

Tags darauf ging es dann im Fels zur Sache. Im malerischen Höhlensteintal, das zwischen den Sextener Dolomiten im Osten und den Pragser Dolomiten im Westen liegt, wurde ein „Red Point Fight“ ausgetragen. Bei diesem Einzelwettkampf in natürlichem Fels werden die fünf schwersten Routen gewertet. Punkte gibt es für Onsight-, Flash- und Rotpunktbegehungen. Bei strahlendem Sonnenschein siegte Katrin Mair vor Carmen Brugger bei den weiblichen Profis, Mark Oberlechner holte vor Moritz Sigmund der Profisieg der Herren. Bei den Juniorinnen trug sich mit Julia Poppeller eine Osttirolerin in die Siegerliste ein, gefolgt von Maja Gritsch und Maya Klaunzer. Patrick Tirler vor Nicolas Zingerle und Daniel Watschinger lautete das Klassement bei den männlichen Junioren.

Nach der Siegerehrung wird beim Dolorock die Climbers Party bis spät in die Nacht gefeiert, in diesem Jahr sorgten „Cindy and the Rock History“ für den Groove im Circolo Culturale Toblach. Am Sonntag klang das Event mit einem Brunch in der Dolorock Area und entspannendem „Yoga for climbers“ aus.

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