Metzger Ortner verarbeitet 750 Osttiroler Tiere pro Jahr

Vertreter von Landwirtschaftskammer und RGO besuchten den Fleischer in Lienz.

Regionale Kreisläufe und eine funktionierende Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte sind vor dem Hintergrund von Preiskampf und globalisierter Nahrungsindustrie ein Dauerthema in der heimischen Landwirtschaft. Wie eine wirtschaftlich sinnvolle und qualitativ hochwertige Zusammenarbeit zwischen lokalem Handel und bäuerlichen Lieferanten organisiert werden kann, beweist im Bezirk unter anderem die Metzgerei Ortner, der am 14. Juni Vertreter der Landwirtschaftskammer und der RGO einen Besuch abstatteten.

Geschäftsführer Andreas Ortner: „Ohne die heimische Landwirtschaft könnten wir am Markt nicht mehr bestehen. Dabei braucht es kompromissloses Qualitätsdenken aller beteiligten Partner, sonst hat man keine Chance.“ Verarbeitet wird bei dem 35 Mitarbeiter zählenden Betrieb bestes Fleisch aus Osttirol. Ochsen und Kalbinnen werden dabei wöchentlich von der RGO geliefert, Kälber und Lämmer werden von den Bauern direkt bezogen. Insgesamt sind das ca. 750 Tiere jährlich. Dabei sei nicht nur die Fleischqualität, sondern auch die fachmännische Verarbeitung ausschlaggebend, erklärt Andreas Ortner: „Gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter sind die Basis, um erstklassige Produkte verkaufen zu können. Wir sind Ausbildungsbetrieb aus Überzeugung und haben auch derzeit zwei Lehrlinge angestellt.“

Lokalaugenschein beim größten Metzger des Bezirks. Von links: LK-Präsident Josef Hechenberger, Andreas Ortner, LK-Bezirksobmann Konrad Kreuzer, LK-Vizepräsidentin Helga Brunschmid und Christoph Peintner von der Raiffeisen Genossenschaft Osttirol (RGO). Foto: LK Tirol
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