Plöckenpass: Bundesheer-Hubschrauber abgestürzt

Unfall beim Landeanflug auf die Wolayersee Hütte. Alouette fing Feuer. Besatzung unverletzt.

Archivbild „Alouette“ III-Hubschrauber. Foto: Bundesheer/Wolfgang Grebien

Am 29. Juni 2018 um 10.26 Uhr stürzte eine „Alouette“ III des Österreichischen Bundesheeres in der Nähe der Wolayersee Hütte in Kärnten ab. Der Hubschrauber war zum Personal- und Materialtransport beim Sicherungsanlagenbau am Plöckenpass im Einsatz. Beim Landeanflug auf die Wolayersee Hütte geriet die „Alouette“ III in Turbulenzen, setzte mit allen drei Rädern hart auf und kippte um. Nachdem der Pilot und drei weitere Besatzungsmitglieder die Maschine unverletzt verlassen konnten, fing der Hubschrauber Feuer und brannte völlig aus.

Ein Search- und Rescue-Team wurde zum Unfallort entsandt. Die Flugunfall-Untersuchungskommission nahm die Arbeit auf.

Der Pilot, ein 37-jähriger Hauptmann aus Kärnten, verfügt über eine Einsatzerfahrung von über 2600 Flugstunden im In- und Ausland und gilt als besonders hochgebirgserfahren. Seit der Einführung der Alouette III im Bundesheer im Jahr 1968 sind sieben Hubschrauber abgestürzt; bei drei Flugunfällen gab es Tote. Der letzte Unfall mit diesem Hubschraubertyp passierte im Jahr 2013, es gab dabei keinen Personenschaden.

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