Berglauf-Community bringt Emotion in die Region

Ende Juli geht zwischen Kals und Kaprun wieder ein Glockner-Ultratrail über die Bühne.

Die Organisatoren des „Großglockner-Ultratrail“ luden am Freitag, 6. Juli, in Lienz zum Mediengespräch. Dieser extreme Berglauf führt weitgehend auf Wanderwegen der so genannten „Glocknerrunde“ rund um Österreichs höchsten Berg. Mit 6500 Höhenmetern im Aufstieg und teilweise sehr schwierigem Terrain bedeutet das für die TeilnehmerInnen eine extreme Herausforderung, die Erfahrung mit Langstreckenrennen in den Bergen voraussetzt. Gestartet wird am 27. Juli um 22.00 Uhr in Kaprun, wo die Schnellsten – akzeptable Wetterbedingungen vorausgesetzt – nach gut 15 Stunden auch wieder ins Ziel laufen.

Martin Gratz, Vizebürgermeister von Kals und Mitorganisator der ersten Stunde, hat selbst bereits mehrfach die kürzere Variante absolviert, den über 75 Kilometer und 4.000 Höhenmeter führenden Glockner Trail, der heuer am 29. Juli um 5.00 Uhr früh in Kals gestartet wird. Zwei Stunden später, um 7.00 Uhr, machen sich die TeilnehmerInnen am Kalser Tauern Trail, einer nochmals etwas abgemilderten Variante auf den Weg. Ziel für alle Athletinnen und Athleten ist Kaprun, wo durch die gestaffelten Startzeiten auch ein gemeinsamer Zieleinlauf möglich ist.

Sie promoten den Großglockner-Ultratrail. Von links: Martin Gratz, Vizebürgermeister von Kals und Mit-Organisator der ersten Stunde, Markus Amon, Streckendesigner und Sieger der 110 km-Premiere im Jahr 2015, Werner Frömel und Thomas Winkler vom Tourismusverband Osttirol. Foto: TVBO

Werner Frömel und Thomas Winkler vom TVB Osttirol unterstrichen bei der Präsentation gemeinsam mit Martin Gratz und Streckendesigner Markus Amon – er gewann den ersten GGUT 2015 – die touristische Relevanz des Sportereignisses. Frömel: „Der Großglockner Ultra-Trail ist ein fixes Highlight im Berglaufsport. Wir als Tourismusverband Osttirol freuen uns über die wachsende Laufsport-Community und die Nachhaltigkeit dieses Events, die sich nicht nur in Nächtigungen niederschlägt. Unsere Unterstützung passt genau in unsere Destinationsstrategie.“ Der TVB unterstützt das Event mit insgesamt 12.000 Euro.

„Hier ist jeder Euro gerechtfertigt für die Außenwirkung, die wir damit erzielen, weil wir unsere Outdoor-Expertise und die Vielfalt unserer Region unter Beweis stellen können. Diese Trail-Events sind mit viel positiver Emotion aufgeladen und garantieren, dass die Menschen wieder gerne in unsere Region kommen“, sagte Thomas Winkler, wie Frömel Vorstandsmitglied des Tourismusverbandes.

 Martin Gratz verweist auf steigende Popularität: „Wir sind innerhalb von vier Jahren von 500 auf 1.700 Teilnehmer gewachsen. Die 50 Kilometer-Distanz ist mit 500 Startern jedes Jahr sehr schnell ausgebucht. Viele Läuferinnen und Läufer sind jetzt schon auf Trainingslager in der Region, um die Strecke kennen zu lernen.“

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