Studierende helfen Bergbauern auf „Umweltbaustellen“

Aktion des Alpenvereins führte auch heuer junge Menschen auf Osttiroler Höfe.

Von 22. bis 28. Juli engagieren sich auch heuer wieder junge Freiwillige auf der Großpreimbergeralm in Oberlienz, einer „Umweltbaustelle“ des Alpenvereins. Die großteils Studierenden griffen Biobauer Philipp Gstinig unter die Arme, sie befreiten Lärchenwiesen von herabgefallenen Ästen und störendem Bewuchs. „Ziel ist, die Kulturlandschaft so weiterzugeben, wie wir sie von unseren Vorfahren erhalten haben. Wenn daran auch junge Menschen Interesse haben, dann ist das einfach toll“, erklärt Gstinig.

Ein zweites Projekt nahe Sillian bot einer Studentin Gelegenheit, in das landwirtschaftliche Leben hineinzuschnuppern. Sie half Bergbauer Leo Vollgger, der seinen Lebensunterhalt überwiegend als Selbstversorger bestreitet, bei der Feld- und Waldarbeit. Auch Honig schleudern und anfallende Hausarbeiten zählten zu den Aufgaben der freiwilligen Helferin.

Die Großpreimbergeralm in Oberlienz war auch heuer eine „Unmweltbaustelle“ für junge Freiwillige. Foto: Christina Orieschnig
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