Die Bezirkshauptmannschaft Lienz wird 150 Jahre alt

Das Jubiläum wird im Rahmen eines Tages der offenen Tür am 1. September gefeiert.

Am Samstag, 1. September, öffnen alle Bezirkshauptmannschaften Tirols ihre Pforten für die Öffentlichkeit. Gefeiert wird mit diesem Tag der offenen Tür das Jubiläum „150 Jahre Bezirkshauptmannschaften Tirol“. Auch die BH Lienz will ihren Geburtstag gemeinsam mit der Bevölkerung feiern. Von 9.00 bis 14.00 Uhr heißen also am 1. September Bezirkshauptfrau Olga Reisner und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alle Interessierten herzlich willkommen, die Amtsräume zu erkunden. Auch Landesrätin Beate Palfrader hat ihren Besuch angekündigt. Neben einer moderierten Auftaktveranstaltung gibt es auch ein Rahmenprogramm für Groß und Klein.

Die BH Lienz feiert ihren 150. Geburtstag – aus diesem Anlass findet am Samstag, 1. September, ein Tag der offenen Tür statt. Foto: Christian Böhm

Musikalisch begleitet wird der Festtag in der Bezirkshauptmannschaft Lienz durch die Sessionband Anras Brass. Das Programm beinhaltet unter anderem Vorführungen der Blaulichtorganisationen wie Wasserrettung und Hundestaffel, außerdem stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der einzelnen Referate der Bezirkshauptmannschaft für Fragen und Informationen zu den jeweiligen Zuständigkeitsbereichen zur Verfügung. BürgerInnenservice wird im Echtbetrieb ausgeführt – wer die nötigen Dokumente mitbringt, kann beispielsweise einen Führerschein oder Pass beantragen. Außerdem gibt es ein Kinderprogramm und auch das leibliche Wohl soll nicht zu kurz kommen.

Das Büro der Bezirkshauptfrau ist am Tag der offenen Tür durchgehend für Besucherinnen und Besucher geöffnet. „Wir möchten unsere Leistungen und unser Haus präsentieren und freuen uns besonders auf persönliche Begegnungen, gute Gespräche und einen schönen Austausch“, so Olga Reisner.

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Ceterum censeo

Nachdem um das Jubiläum "150 Jahre Bezirkshauptmannschaft" so viel Werbung gemacht wurde, habe ich mir vorgenommen, morgen unserer BH einen Besuch abzustatten. Den "beengten" Platzverhältnissen (die Behördenwege müssen künftig noch kürzer werden!) werde ich besondere Aufmerksamkeit schenken. Die dort tätigen 108 Beamten-Innen sollen sich wohl fühlen - auf ihrem, nicht zu knapp bemessenen - Arbeitsplatz um sich eingehend den Problemen der Bevölkerung widmen zu können. Als "erste" Anlaufstelle der Bürger, wie kolportiert wird, sehe ich die BH nicht. Das ist vofür mich immer noch - im Gegensatz zur "beamteten" Körperschaft BH - die Gemeinde (oft als Bittstellerin), als von den Bürgern direkt gewählte Körperschaft. Eine Frage hätte ich an die Frau Bezirkshauptfrau: Wer soll denn den angedachten Neubau (siehe Platzmangel?) bezahlen? Wäre es nicht angebracht, ehe ein solcher Nonsens kolportiert wird, über eine Konzetration der Arbeitsplätze nachzudenken? In Zeiten, wo viele Behördenwege bereits digital laufen, ein absolutes Muss. Das Angebot, die Öffis teilw. gratis benützen zu können, werde ich, infolge des komplizierten Handlings, nicht annehmen. Man hätte es - ich will zur BH!- für jedermann gratis machen können. An der Kompliziertheit hat sich in den 150 Jahren - in manchen Verwaltungsbereichen - nicht viel geändert. Das Bemühen um Verbesserungen habe ich nicht übersehen.