Rapid Lienz schlägt Fürnitz in der Nachspielzeit

Hart erkämpfter 3:2 Sieg der Grünweißen, die erst nach 60 Minuten aufwachten.

Ganz im Gegensatz zum Spiel gegen Seeboden präsentierte sich Rapid Lienz nur 48 Stunden später im Dolomitenstadion gegen den ASKÖ Fürnitz zunächst im kollektiven Tiefschlaf. Während der ersten 45 Minuten bekamen die Gastgeber überhaupt keinen Zugriff auf den Gegner. Logische Konsequenz: nach einer halben Stunde ging Fürnitz in Führung. Anze Zarnik zog von der Strafraumgrenze ab und der Ball senkte sich – noch entscheidend abgefälscht –über Keeper Bernhard Leitner ins Tor. Kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte Tim Kovacic mit einem Schuss vom Sechzehner auf 2:0 für die Gästemannschaft.

In der Pause reagierte die Lienzer Betreuerbank und brachte mit Markus Ebner und Manuel Amoser zwei frische Kräfte ins Spiel. Es dauerte allerdings bis zur 60. Minute ehe die Dolomitenstädter erstmals Gästekeeper Michael Lessiak prüften. Der Schuss von Dominik Müller fiel allerdings zu schwach aus. Sekunden später hatten die Hausherren aber Grund zum Jubeln. Nach einem hohen Ball von Markus Ebner überhob Dominik Müller den herauslaufenden Schlussmann und brachte seine Elf mit seinem bereits siebten Saisontor auf 2:1 heran.

Nicht das Phantom der Oper sondern Johannes Ganner (Rapid Lienz) tritt hier maskiert gegen den SC Fürnitz auf. Das Spiel drehte sich erst im letzten Akt zum Happy End für die Hausherren. Foto: Brunner Images

Dieser Anschlusstreffer gab den Rapidlern Selbstvertrauen, das Spiel lief ab diesem Zeitpunkt ausschließlich in Richtung Fürnitzer Tor, auch weil die Gäste kräftemäßig immer mehr zurückfielen. In der 77. Minute ging ein Kopfball von Patrick Eder knapp am Tor vorbei, wenige Augenblicke später drehte Michael Lessiak einen Köpfler von Sven Lovric gerade noch über die Latte. Nach 83 Minuten war es dann aber soweit. Nach einer Freistoßflanke gelang es dem Gästekeeper nicht, den Ball nicht aus der Gefahrenzone zu befördern und Sven Lovric schoss zum 2:2 ein.

In den letzten Zügen der Partie riskierten die Rapidler alles und beorderten Kapitän Manuel Eder an die vorderste Front. Ein Schachzug der wenig später von Erfolg gekrönt war. Zunächst hatte Markus Ebner mit einem Lattenschuss noch Pech, in der dritten Minute der Nachspielzeit erlöste dann allerdings Manuel Eder seine Mannschaft und köpfelte aus kurzer Distanz zum 3:2 Sieg ein.

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