Nußdorf-Debant lacht weiter von der Tabellenspitze

Gegen den SV Greifenburg landete der FC-WR einen 3:1 Heimsieg.

Vom Anpfiff weg übernahmen die ohne Patrick Maierbrugger angetretenen Debanter im Spiel am 22. September das Kommando und kamen vor allem über die rechte Angriffseite immer wieder gefährlich vor das Greifenburger Tor. Dominik Sporer tankte sich gleich zweimal gegen mehrere Gegenspieler durch, allerdings kam sein erster Stanglpass etwas zu ungenau und bei der nächsten Aktion konnte die Gäste den gut angetragenen Schuss von Tobias Jeller im letzten Moment abblocken.

Die Oberkärntner, die vorerst auf ihre zu spät gekommenen Legionäre verzichteten, hatten in der Offensive wenig zu bieten und mussten nach einer halben Stunde den ersten Verlusttreffer hinnehmen. Nachdem sich kurz zuvor der Greifenburger Schlussmann Julian Schneider noch bei einem Freistoß von Dominik Tagger auszeichnen konnte, war er wenige Augenblicke später machtlos. Nach einer idealen Flanke von Tobias Jeller schraubte sich Dennis Jeller am höchsten und köpfelte zur hochverdienten 1:0 Führung ein. Dies war dann zugleich auch der Pausenstand im Aguntstadion Nußdorf-Debant.

Auch nach dem Wiederanpfiff nahmen die Hausherren sofort wieder das Heft in die Hand und nach Zuspiel von Dominik Tagger scheiterte der von der rechten Seite kommende Dominik Sporer am Greifenburger Schlussmann. Eine sehenswerte Kombination der Hausherren wurde nach 52 Minuten dann aber mit dem zweiten Treffer für die Alempic-Elf belohnt. Von Keeper Marco Ortner ausgehend wurde der Ball schnell nach vorne gespielt und Dominik Sporer schoss staubtrocken zum 2:0 ein.

Wie aus dem Nichts kamen die Greifenburger, bei denen in der Zwischenzeit die drei Legionäre eingewechselt wurden, nach 64 Minuten zurück ins Spiel. Nach einer Freistoßflanke köpfelte Vladan Petrovic zum 2:1 ein. Dieser Treffer wirkte dann wie ein Schock für die Hausherren. Nun wurden in der Vorwärtsbewegung viele Bälle leichtfertig verschenkt und die Gäste kamen immer besser ins Spiel. Aber die Debanter Hintermannschaft rund um Abwehrchef Peter Klancar ließ bis auf einen Kopfball von Christian Aigner, der knapp am Tor vorbeiging, keine zwingenden Torchancen für die Gäste zu.

Zwei Minuten vor dem Schlusspfiff machte dann Dominik Tagger den Sack endgültig zu. Nachdem die Gäste vergeblich eine Abseitsstellung reklamiert hatten, lief der FC-WR Kapitän alleine auf das gegnerische Tor zu und schob den Ball am herauslaufenden Keeper vorbei zum 3:1 Endstand in die Maschen.

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