Selbstfaller von Rapid Lienz gegen Penk

Kläglich vergeigte Riesenchancen mündeten in eine unnötige 2:0 Heimniederlage.

Beide Mannschaften begannen das Spiel am 29. September sehr engagiert und so kam es bereits in der Anfangsphase zu gefährlichen Strafraumszenen. Während auf Seiten der Hausherren Sven Lovric mit einem Schuss an Penk-Keeper Sven Lolacher scheiterte, gingen die Oberkärntner mit ihrem ersten Angriff bereits in Führung. Markus Rauter setzte sich in einem Zweikampf auf der rechten Seite durch. Sein Zuspiel verwertete Martin Kummer zum 1:0. Kurz darauf fand Christopher Korber bereits die Möglichkeit auf den Ausgleichstreffer vor, scheiterte aber alleinstehend vor dem Penker Tor an einer tollen Fußabwehr von Sven Lolacher.

In der 22. Minute entschied der Unparteiische nach einem Foul an Christopher Korber im Gäste Strafraum auf Strafstoß. Dominik Müller traf aber nur die Latte und nachdem der abprallende Ball von Sven Lovric erneut zu ihm kam, schoss er diesen aus abseitsverdächtiger Position daneben. Die Gäste, die in der heurigen Saison im Spitzenfeld der Unterliga West mitmischen, blieben in der Offensive stets gefährlich und hatten beim einem Lattenschuss von Patrick Schönegger Pech. In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit kamen die Grünweißen immer stärker auf und fanden tolle Ausgleichsmöglichkeiten vor.

Zunächst scheiterte Christopher Korber nach einem schnell abgespielten Freistoß erneut an Sven Lolacher, kurz darauf lief Sven Lovric von der rechten Seite alleine aufs Penker Tor zu, schoss den Ball aber an das Außennetz. Ein Zuspiel auf den in der Mitte völlig freistehenden Christopher Korber wäre in dieser Situation wohl die bessere Option gewesen. Und quasi mit dem Halbzeitpfiff entschärfte der Penker Schlussmann einen Freistoß von Sven Lovric.

Rapid kämpft, Penk punktet – wer Tore nicht schießt bekommt sie. Foto: Brunner Images

Kurz nach Wiederanpfiff schlugen die Oberkärntner neuerlich eiskalt zu. Nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite verwertete Markus Rauter den folgenden Stanglpass zum 2:0. Die Dolomitenstädter zeigten sich von diesem Gegentreffer kurz geschockt und konnten sich bei ihrem Keeper Bernhard Leitner bedanken, der gegen den alleine vor ihm auftauchenden Markus Rauter rettete. Dies war für lange Zeit die letzte Offensivaktion der Gäste.

Die Lienzer übernahmen nun komplett das Kommando und vor allem der eingewechselte Raoul Iglesias brachte viel frischen Wind in das Spiel der Hausherren. Praktisch im Minutentakt boten sich den Rapidler Riesenchancen, die aber allesamt, teilweise kläglich, vergeben wurden. Zunächst setzte der völlig freistehende Sven Lovric einen noch leicht abgefälschten Stangler von Christopher Korber aus wenigen Metern daneben. Kurz darauf vergaben Farhad Mustafa und Sven Lovric eine Doppelchance.

Fünf Minuten vor dem Schlusspfiff konnte sich Sven Lolacher bei einem gut angetragenen Freistoß von Antonel Cabraja auszeichnen. 60 Sekunden später knallte Johannes Ganner den Ball von der Strafraumgrenze an die Latte und zu guter letzt traf Sven Lovric nach einem neuerlichen Stanglpass von Christopher Korber das Tor aus kurzer Distanz nicht und setzte das Spielgerät daneben. Somit war es am Ende wenig verwunderlich, dass die Grünweißen diesmal ohne Punkte blieben und gegen die kampfstarke Mannschaft aus Penk als Verlierer vom Feld gingen.

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