Universität Innsbruck feiert 350-Jahr-Jubiläum

Rektor Tilmann Märk stellte die Pläne der Uni im Jubiläumsjahr 2019 vor.

Die Universität Innsbruck wird im kommenden Jahr ihr 350-Jahr-Jubiläum begehen. Eingerahmt wird der Geburtstag, der am 15. Oktober 2019 gefeiert wird, mit Veranstaltungen, Projekten und Kooperationen, etwa einem „Fest der Wissenschaft“. Damit möchte man vor allem eine „Erhöhung der Sichtbarkeit der Universität“ erreichen, meinte Rektor Tilman Märk.

Bei einem Pressegespräch am Montag ließ sich der Physiker Märk bezüglich des Jubiläumsjahres zu Zahlenspielen hinreißen: „Anlässlich der 350 Jahre Universität Innsbruck wird es rund 350 Veranstaltungen geben.“ Dies sie aber nur eine grobe Schätzung, fügte er schmunzelnd hinzu. Als Faktum skizzierte er aber, dass die Universität seit der Gründung im Jahr 1669, ermöglicht durch die Einhebung des „Haller Salzaufschlags“ unter Kaiser Leopold I, enorm gewachsen sei. Aus den damaligen vier Fakultäten seien mittlerweile 16 geworden. „33.000 Personen gehen hier jeden Tag ein und aus“, betonte Märk.

Auf dieser Zahl aufbauend will der Rektor 2019 „nachhaltige Ereignisse“ schaffen und die „Universität noch weiter öffnen“. Dazu wird man auch die Universität verlassen und auf die Straße gehen. Beim „Fest der Wissenschaft“ vom 14. bis 16. Juni 2019 werde die „Universitätsstraße bespielt“ und dabei die „fünf bis sechs Forschungsschwerpunkte der Universität vorgestellt“, so der Rektor.

Rektor Tilmann Märk präsentierte gemeinsam mit Vizerektorin Ulrike Tanzer und Vizerektor Bernhard Fügenschuh das Programm für das Jubiläumsjahr 2019. Foto: Uni Innsbruck

Auch eine „Festwoche“ wird rund um den Uni-Geburtstag im Oktober auf die Beine gestellt. In dieser schenke die Stadt Innsbruck und das Land Tirol der Universität einen „Festakt“, meinte Märk. Erwarten darf man sich dabei außerdem unter anderem einen „Szene-Reigen“, bei dem Autoren wie Klaus Rohrmoser oder Christoph W. Bauer über die Rolle der Universität in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft reflektieren werden.

Starten soll das Jubiläumsjahr aber mit einer Auftragskomposition der Südtiroler Komponistin Manuela Kerer, das von Universitätschor, Uni-Big-Band und Universitätsorchester auf die Bühne gebracht werden wird. Rita Hebenstreit, Koordinatorin der Jubiläumsaktivitäten, kündigte außerdem Ausstellungen, Lesungen und Installationen an. Eine dieser Aktivitäten wird unter dem Titel „Frau Hitt und die 19 Fragen“ zehn Haltestellen der Innsbrucker Verkehrsbetriebe bespielen.

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