ÖVP-Kärnten will sich inhaltlich breiter aufstellen

Parteiobmann Martin Gruber gibt vor dem Parteitag in Velden die Linie vor.

Die Kärntner ÖVP hat am Dienstag vor Journalisten eine Vorschau auf den Landesparteitag am 30. Oktober in Velden am Wörthersee gegeben. Wie der geschäftsführende Parteiobmann Martin Gruber sagte, will sich die Partei inhaltlich breiter und personell neu aufstellen. Gruber, der bisher einziger Kandidat für die Wahl zum Parteiobmann ist, wünscht sich dafür ein Ergebnis „mit einem Achter vorn“.

Er will „mit einem Achter vorn“ gewählt werden – der Kärntner ÖVP-Parteiobmann Martin Gruber. Foto: APA

Bei der Pressekonferenz nahm Gruber auch zu Querelen innerhalb der Partei in den vergangenen Monaten Stellung. Das soll mit dem Parteitag endgültig Geschichte sein. Als Grund ortet der Bauernbündler, dass es in der Vergangenheit in der ÖVP keine „flächendeckende regionale Abbildung“ gegeben habe. Das wolle man mit den künftigen Parteiobmannstellvertretern ändern: Der Wahl stellen sich Katja Morgenstern (Bezirk Spittal an der Drau), Ronny Rull und Alfred Altersberger (Bezirk Hermagor) sowie die aus dem Bezirk Wolfsberg stammende Ministerin Elisabeth Köstinger. 460 stimmberechtigte Delegierte werden zu dem Parteitag erwartet, angekündigt wurde auch eine Rede von Bundesparteichef Sebastian Kurz.

Was die inhaltliche Aufstellung der Partei angeht, so nannte Gruber die Bereiche Wirtschaft und ländlicher Raum als Hauptkompetenzen der Kärntner ÖVP. Künftig wolle man im Landesparteivorstand mit Fachleuten auch auf die Themen Umwelt und Energie, Pendler und Bildung setzen. Landesparteisekretär Sebastian Schuschnig verwies weiters auf spezielle „Themenforen“, mit denen die aktuell rund 30.000 Kärntner Parteimitglieder stärker eingebunden werden sollen.

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