Uni-Budget: Innsbruck mit 15,5 Prozent Plus

Insgesamt 716 Mio. Euro in den kommenden drei Jahren – 45 neue Professuren geplant.

Die Universität Innsbruck erhält in der kommenden Leistungsvereinbarungsperiode 2019 bis 2021 um 15,5 Prozent bzw. 96 Mio. Euro mehr Budget. Insgesamt stehen ihr damit in den kommenden drei Jahren 716 Mio. Euro zur Verfügung. Das zusätzliche Geld wird u.a. in 45 neue Professuren investiert, teilte die Uni am Donnerstag mit. Weitere Zugangsbeschränkungen wird es nicht geben.

Durch die 45 zusätzlichen Professuren bzw. äquivalenten Stellen sollen die Betreuungsverhältnisse in besonders stark nachgefragten Studien wie Jus, Wirtschafts- oder Bildungswissenschaften verbessert werden. Die Möglichkeit, in Massenfächern weitere Zugangsbeschränkungen einzuführen, wird man in Innsbruck nicht nutzen. Stattdessen „sollen Eingangshürden soweit wie möglich wegfallen“, heißt es in der Aussendung.

Die Hochschule setzt außerdem auf einen Ausbau der Studentenservices und Studienberatung, um die Betreuung beim Übergang von der Schule an die Uni zu intensivieren und die Prüfungsaktivität zu steigern. Weitergeführt werden soll außerdem die Modernisierung des Lehr- und Lernumfelds. Geplant ist auch eine Digitalisierungsoffensive, bei der Studenten aller Fachrichtungen sich in Freifächern oder Ergänzungsstudien die in ihrem Fach relevanten digitalen Fähigkeiten aneignen können, und bei der ein neuer Forschungsschwerpunkt für Digitalisierung über alle Fachdisziplinen hinweg etabliert werden soll.

Die zusätzlichen Professuren sollen auch eingesetzt werden, um ihre Stärken in Physik, der Erforschung des alpinen Raums und der Erforschung von kulturellem und gesellschaftlichem Wandel auszubauen. „Grünes Licht“ gibt es laut Aussendung außerdem für einen Neubau am Areal der ehemaligen Chemie, der „in wenigen Jahren“ die Infrastruktur der Uni entlasten soll. Weiterhin auf der Agenda von Rektor Tilmann Märk steht ein weiteres Projekt: „Darüber hinaus werden wir jetzt unsere Anstrengungen noch einmal verstärken, das lange erwünschte und aufgrund der Forschungsnotwendigkeiten auch dringend benötigte Haus der Physik am Campus Technik zu realisieren.“

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