Sommertourismus in Osttirol boomt weiter

Saisonbilanz mit 2,3 Prozent Plus – Jeder zweite Gast aus Deutschland.

Schon der Sommer des Vorjahrs zählte zu den besten in der jüngeren Tourismusgeschichte Osttirols. Jetzt wurde dieses Ergebnis noch einmal getoppt, wie der TVBO in einer Aussendung festhält. Die Zahl der Nächtigungen stieg von Mai bis Oktober verglichen mit 2017 um 2,3 Prozent. 1.195.957 Nächtigungen bei 318.357 Ankünften wurden im heurigen Sommer gezählt.

Stärkste Region mit einem Zuwachs von über 16.000 Nächtigungen (+ 4,44 Prozent) ist die Nationalparkregion Hohe Tauern Osttirol. Auch die Ferienregion Lienzer Dolomiten schloss die Saison mit einem Plus von 2,9 Prozent bzw. 9.800 zusätzlichen Nächtigungen ab. Die Ferienregion Hochpustertal – im letzten Sommer die stärkste Zuwachsregion Osttirols – übertraf das Vorjahresergebnis um 1,9 Prozent oder 4.249 Nächtigungen. „Einzig die Urlaubsregion Defereggental muss ein kleines Minus von 1,8 Prozent hinnehmen“, schreibt der TVBO.

Die größten Zuwächse gehen auf den wichtigsten Markt Deutschland (+ 3,7 Prozent) zurück. Mit über 521.000 Nächtigungen bleibt der deutsche Gast das Maß aller Dinge. Bei den einzelnen Unterkunftskategorien verbuchen die gewerblichen Häuser mit über 750.000 Nächtigungen einen Anteil von 62 Prozent.

Nimmt man November bis Oktober als „Tourismusjahr“ dann zeigt sich in der Gesamtperiode 2017/2018 ein Zuwachs von 5,14 Prozent. Winter- und Sommerhalbjahr liefen gut und führten in Summe zu einem der besten Nächtigungsergebnisse in Osttirol seit langem mit insgesamt 2.108.121 Übernachtungen – um über 100.000 mehr als im vergangenen Tourismusjahr.

Im Gegensatz zu vielen anderen Tiroler Ferienregionen hat Osttirol ein sehr ausgewogenes Verhältnis von Sommer- und Wintertourismus mit annähernd gleich vielen Nächtigungen in beiden Saisonen. Foto: Ramona Waldner
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10 Postings bisher
Geheimtipp Osttirol

@Ceterum censeo, haselsteiner@osttirol gibt es leider nicht mehr, wurde ja gekündigt

Ceterum censeo

Nach einem Aufenthalt im Nonstal bekomme ich laufend Informationen aus dieser Region. So auch heute einen Link zu "Weihnachtsmärkte im Trentino". Umfangreich und tolle Aufmachung. Suchen Sie einmal nach "Weihnachtsmärkte Osttirol" im Internet. Es erscheint Geschriebenes über zwei Seiten, das man, weil langweilig, nicht zur Gänze liest. Anscheinend ist der Text, wie in der Fußzeile ersichtlich, von einer Münchner (!) Werbeagentur. Ich werde alles an die angegebene EMail-Adresse: haselsteiner@osttirol, schicken. Da wundert man sich, dass in Osttirol im Tourismus nichts weitergeht.

Geheimtipp Osttirol

Osttirols Tourismus entwickelt sich positiv!  Wir wissen, dass gerade Tourismus-Marketing nicht von heute auf morgen wirkt. Der Erfolg ist sicher der professionellen Arbeit von Eva Haselsteiner mit ihrem Team zu verdanken Das online Marketing wurde endlich verstärkt. Eine noch nie da gewesene Medienpräsenz mit tollen Berichten und gratis TV-Sendungen (vor allem auch im deutschen Fernsehen) sind das Ergebnis einer äußerst persönlichen und professionellen Betreuung der Journalisten durch die Eva. Umso unverständlicher ist es, warum man ein so erfolgreiches Team verändert, die Führung (Eva) kündigt und nicht mit ihrem Team weiterarbeiten lässt.  Wenn wir jetzt nicht schauen, dass wir einen Vorstand bekommen, der die Fachleute arbeiten lässt, ist uns nicht mehr zu helfen

Franz Brugger

@Wildauer: könnte man da ableiten, dass der erfreuliche Anstieg der Nächtigungen großteils auf die 4-* Hotels zurückzuführen ist?

Dazu folgende Fragen:

Diese Hotels führen ja durchwegs eigene Kampagnen und Werbeaktivitäten. Wieweit werden diese vom TVB bezuschußt? Ist ja nicht grundsätzlich abzulehnen.

Welche Aktivitäten setzt der TVB für die verbelibenden 3-* und Privatpensionen, Appartmentvermieter gefördert?

Die neuen Angebote - Lakata-Trail, Iseltrail, Wanderweg, Weitwanderweg Lienz - Lesachtal - Sappada, welche Nen Nächtigungsstandard wird die erhoffte Zielgruppe anstreben?

leiWEITERso

Fast nicht mehr auszuhalten wie es touristisch boomt! Alleine in Lienz liegt das letzte Hotelprojekt fast 10 Jahre zurück und die Lienzer Bergbahnen leisten wohl kaum einen großen Beitrag zum boomenden Wintertourismus, da wird dann wohl Osttirol Deluxe und der Terrassenskilauf die Rettung sein: ich freue mich schon, wenn die Touristenmassen im Jänner den Hauptplatz beleben und man am Zettersfeld auf keiner Terrasse mehr ein Platzl bekommt. Der Osttiroler Tourismus kann froh sein, dass die Familie Schultz im Wintertourismus Gas gegeben hat, davon profitieren zumindest die Oberländer, Iseltaler und Deferegger. Liebe Lienzer, ihr könnt es nicht verhindern, dass ihr angelogen werdet – noch dazu, wenn mal wieder die Wahlkampftrommeln laut ertönen – aber selber anlügen müsst ihr euch deswegen noch lange nicht!

senf

Ergebnis Tourismusverbände, Daten Tourismusabteilung Land Tirol

SOMMER 2018 - AUSZUG:

Osttirol: 1.132.989 Nächtigungen + 2,6% (= + 29.203 Nächtigungen)

Ötztal-T: 1.076.446 Nächtigungen + 2,3% (= + 24.418 Nächtigungen)

Imst-Tour.: 309.356 Nächtigungen + 11,3% (= + 31.336 Nächtigungen)

Kaiserwin: 547.960 Nächtigungen + 8,8% (= + 44.096 Nächtigungen)

Tannheim: 580.570 Nächtigungen + 7,1 % (= + 38.628 Nächtigungen)

Paznaun: 426.896 Nächtigungen - 2,5% (= - 10.831 Nächtigungen)

Tirol ges.: 19.625.973 Nächtigung. + 3,0% (= - 564.842 Nächtigungen)

wildauer michael@: bitte die offiziellen daten einsehen, die der TVB osttirol weitergegeben hat: https://www.tirol.gv.at/statistik-budget/statistik/tourismusverband. alles andere könnte wahlwerbung sein, also ein "grund zum Nachdenken"

    Bergzeit

    Lieber Senf, deine Zahlen die du angeführt hast stimmen nicht?? Da hast du wohl die falsche Liste;-) Osttirol hat bei den Nächtigungen im Sommer 2018 nicht 2,6% plus sondern 2,3%. Tirol (gesamt) hat ein plus von 2,9%! d. h. Osttirol hinkt im Verhältnis mit allen Tiroler TVB´s im Schnitt um 0,6% hinterher. "Sommertourismus in Osttirol boomt weiter" ist daher wohl die falsche Schlagzeile, oder sehe ich da was nicht?

    senf

    Hallo Bergzeit@, es sind nicht meine Zahlen, sondern die offiziellen aus der Statistik des Landes Tirol. Ich habe schon geahnt, dass es hier zu unterschiedlicher Auffassung kommen wird und deshalb den Link als Quelle angeführt.

    Die reisserische Schlagzeile "Sommertourismus in Osttirol boomt weiter" wurde vermutlich von der Presseaussendung des TVB übernommen, und wer den verantwortlichen Herrn dort kennt, der weiss, dass dieser das Talent eines Marktschreiers hat. Damit müssen wir noch eine Weile leben. Du siehst das völlig richtig.

    wildauer michael

    Servus Senf, tirol.gv - Osttirol Sommer 2004 - 1.115.699 Winter 2004 - 887.181 = 2.002.880 (nun für dich korrigiert - es sind 2004 doch um 700 weniger). LG

wildauer michael

2.108.121 Nächtigungen im Jahr (Okt17 bis Nov18)! Es sind 100.000 Nächtigungen mehr als 2017! Es sind aber auch 100.000 mehr als bereits 2004 (2.003.580). Vor 14 Jahren gab es noch kein Gradonna, Grandhotel, Dolomitensuites, Scherers, und einige mehr - (auch ich hatte damals noch 50 Betten weniger). Ein Grund zum Jubeln oder doch eher zum Nachdenken?