Land Tirol plant Bemautung der Fernpassroute

Das Land Tirol plant eine Maut für die Fernpassroute. Einen entsprechenden Bericht der „Tiroler Tageszeitung“ bestätigte Landesstraßenreferent Josef Geisler (ÖVP) gegenüber der APA. „Entsprechende Pläne sind derzeit in Ausarbeitung“, erklärte Geisler. Die Bevölkerung im Außerfern soll von der Maut ausgenommen werden. Als Vorbild soll die Felbertauernmaut in Osttirol dienen. Dieser wurde die EU-Rechtskonformität laut Land bereits bescheinigt. „Unser Ziel ist es, die verkehrs-, stau- und lärmgeplagte Bevölkerung entlang der Fernpassroute und im Tiroler Oberland zu entlasten“, erklärte Geisler. Voraussetzung für all diese Maßnahmen sei, dass keine neue Transitroute entstehe.

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defregger

Zitat: „Unser Ziel ist es, die verkehrs-, stau- und lärmgeplagte Bevölkerung entlang der Fernpassroute und im Tiroler Oberland zu entlasten“, erklärte Geisler.

Durch eine Bemautung, fahre jedes Jahr mehrmals diese Route, wird nichts, aber auch gar nichts vom Zitat erreicht. Meines Erachtens nur vorgeschobene Argumente um Einnahmen für den Landesseckel zu lukrieren.

Verständnis für die Instandhaltungskosten der vielbefahrenen Route erbringe ich gerne.

    steuerzahler

    Die Maut sollte sich an den verursachten Schäden orientieren. D.h. die Hauptlast muß vom Schwerverkehr getragen werden. Da ein LKW für eine Straße eine Belastung von mehr als 1000 PKW bedeutet, kann man die Maut für PKW's wegen Geringfügigkeit streichen. Das Inkasso würde mehr kosten, als eingenommen wird.

    Grundsätzlich wird das Vorhaben aber nur zu einer Verschiebung des Transitverkehrs führen und nichts zur Lösung des Problems beitragen.

    Das Problem ist dann halt woanders....