Die Kinderabteilung des BKH Lienz trainierte im November Kinderreanimation. Fotos: Sabrina Blassnig und Regina Thum

Die Kinderabteilung des BKH Lienz trainierte im November Kinderreanimation. Fotos: Sabrina Blassnig und Regina Thum

Pilotprojekt im BKH Lienz: „Saving lives together“

Die gesamte pädiatrische Abteilung nahm an einer Kinderreanimationsschulung teil.

An der Kinderstation im Bezirkskrankenhaus Lienz gelang im November die Verwirklichung eines in Österreich einzigartigen Pilotprojekts: Unter dem Motto „Saving lives together“ fand die erste Kinderreanimationsschulung einer kompletten pädiatrischen Abteilung unter der Schirmherrschaft des European Resuscitation Council (ERC) statt. Schon in den Wochen vor dem eigentlichen Kurstermin stand für das Team in Lienz die Optimierung der Abläufe bei der Versorgung von Notfällen auf dem Programm.

Beim EPILS-Kurs – die Abkürzung steht für European Peadiatric Immediate Life Support – wurde dann das gesamte Team der Kinderstation gemeinsam mit dem Projektinitiator Josef Burger unter der Führung von Gudrun Burda von der Kinderintensivstation des AKH Wien und Uwe Klingkowski von der Kinderintensivstation Innsbruck direkt vor Ort geschult. Der Kurs sollte möglichst realitätsnah sein: So wurden die Notfallszenarien direkt in der Notfallambulanz und auch auf der Station simuliert. Der Fokus des Szenariotrainings lag auf dem Erkennen des kritisch kranken Kindes und der entsprechenden Anwendung der ERC-Leitlinien.

Die PflegerInnen, AnästhesistInnen und KinderärztInnen in Lienz waren mit Begeisterung und Eifer dabei. Sie erlebten den Kurs als Bereicherung und Rüstzeug für die gemeinsame Bewältigung möglicher zukünftiger Notfälle. Ausgehend von Lienz will der ERC diesen Kurs nun auch in anderen Krankenhäusern Österreichs durchführen.

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