Neujahrsnacht verlief in Tirol weitgehend ruhig

Leitstelle Tirol verzeichnete 324 Alarmierungen. Deutlich weniger Einsätze als 2017/18.

Die Silvesternacht ist in Tirol weitgehend ruhig verlaufen. Die Leitstelle Tirol verzeichnete 324 Alarmierungen. Das waren im Vergleich zum Jahreswechsel 2017/18 um neun Prozent weniger Einsätze. Auch das Rote Kreuz bilanzierte nach dem Innsbrucker Bergsilvester zufrieden.

Insgesamt standen in der Tiroler Landeshauptstadt 22 Sanitäter, zwei Notärzte, Spezialisten aus den Sondereinsatzmannschaften und zwei weitere Offiziere im Einsatz. Die Teams mussten acht Mal aktiv werden, berichtete Einsatzleiter Thomas Gierl: „Wobei hauptsächlich Probleme mit dem Kreislauf und leichtere Blessuren die Gründe für unser Einschreiten darstellten.“ Vier Betroffene wurden zur weiteren Abklärung in das Krankenhaus gebracht. Einen Einsatz gab es für das Rote Kreuz am Innsbrucker Flughafen, wo etliche Personen aufgrund der Wetterbedingungen festsaßen. Dort half man mit Feldbetten und Decken aus.

Zu einem Brand wegen einer Feuerwerksrakete kam es in der Bezirkshauptstadt Schwaz. Bei einem mehrstöckigen Haus fing der Dachstuhl Feuer. Die Feuerwehren Schwaz, Tyrolit Schwaz, Vomp und Jenbach brachten das Feuer rasch unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand.

Auch bei einem Hotel in Kirchberg (Bezirk Kitzbühel) rückten die Feuerwehren wegen des brennenden Dachstuhls aus. Als vermutliche Brandursache gelten laut Polizei Rückstände von Feuerwerksbatterien, die auf dem Flachdach abgeschossen worden sind. Die Höhe des Schadens war vorerst unbekannt.

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