Die „Virger Wölfe“ bombten aus allen Rohren

Gegen die Adler aus Leisach landeten die Iseltaler auswärts einen 10:0 Kantersieg.

Das Spiel am 4. Jänner lief vom ersten Bully weg wie auf einer schiefen Ebene Richtung Leisacher Tor. Angetrieben von zahlreichen mitgereisten Fans, schnürten die Wölfe die Hausherren förmlich in deren Verteidigungsdrittel ein und waren auch vom teilweise sehr heftigen Wind in der Leisacher Natureisarena nicht aufzuhalten. So schlug es bereits nach 240 Sekunden erstmals im Leisacher Kasten ein. Im Powerplay brachte Sandro Gasser seine Mannen in Führung. Die ohne Routinier Roland Brunner angetretenen Adler hatten dem Druck der Gäste nichts entgegenzusetzen und mit einem Doppelschlag durch Marco und Arno Gasser binnen 17 Sekunden stellten diese bereits frühzeitig die Weichen in Richtung Sieg. Stefan Gasser gelang kurz darauf der 4:0 Zwischenstand nach den ersten zwanzig Minuten.

Zum Mitteldrittel kamen die Hausherren mit einem neuen Torhüter zurück auf die Eisfläche. Nermin Cenanovic ersetzte den entnervten Manuel Bachmann. Aber auch dieser konnte den nächsten Virgener Treffer nach nur wenigen Sekunden nicht verhindern. „Oldboy“ Robert Wurnitsch traf von der blauen Linie zum 5:0. Danach nahmen die Wölfe etwas den Fuß vom Gaspedal um dann nach 30 Minuten wieder einen Gang höher zu schalten. Kurz nachdem die Adler ein Powerplay unbeschadet überstanden hatten, erhöhte Roman Gasser mit einem Schuss von der blauen Linie auf 6:0.

Für den schönsten Treffer des Abends sorgte dann wenig später Marco Gasser. Von seinem Kapitän Bernhard Hertscheg ideal bedient, knallte der im Slot lauernde Stürmer den Puck volley in die Maschen. Bei den Leisachern lief an diesem Abend überhaupt nichts zusammen und so erzielten die Gäste durch Johannes Wibmer kurz vor Drittelende noch ihren achten Treffer. Auch der Schlussabschnitt stand eindeutig im Zeichen des groß aufspielenden Tabellenführers der AHC Division 2 West. Zunächst erhöhte Kevin Holzer auf 9:0, ehe nach 48 Minuten Philip Holzer bereits den Endstand markierte.

Ein Treffer der ihm übrigens teuer zu stehen kam, den nach einem alten Eishockeybrauch muss der Schütze des zehnten Treffers seinen Mannschaftskameraden eine Runde Getränke bezahlen. Dies dürfte er aber an diesem Abend gerne in Kauf genommen haben, denn mit diesem Kantersieg festigten die Wölfe ihre Tabellenführung.

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