Salzburger Olympiastarterin beim Dolomitenlauf

Anna Seebacher will in die Top Fünf, eine starke Konkurrentin kommt aus Schweden.

„Mein Ziel ist es, so lange wie möglich in der Spitze mitzuhalten“, so die 24-jährige Salzburgerin Anna Seebacher, die dieses Wochenende ihre Dolomitenlauf-Premiere feiert. Foto: Privat

Österreichische Spitzenergebnisse beim Dolomitenlauf waren in den letzten Jahren dünn gesät. Vor allem, seit der Dolomitenlauf zum FIS Worldloppet Cups zählt. Weltcupsieger und sogar Olympiasieger duellierten sich in den vergangenen Jahren um die Trophäe, in diesem Jahr der zweite von sieben Bewerben des FIS Worldloppet Cups. Am kommenden Sonntag gibt die Salzburgerin Anna Seebacher, Olympiastarterin von 2018, ihr Dolomitenlauf-Debüt. In ihrem ersten Jahr über die Langdistanz bestreitet sie einige Worldloppet-Bewerbe. Eine der größten Konkurrentinnen kommt ohne Zweifel aus Schweden: Maria Graefnings entschied den Auftaktbewerb in China klar für sich.

Die 24-jährige Anna Seebacher aus dem Salzburger Radstadt startet für das Adidas XCS Team. „Es wird am Sonntag meine Premiere beim Dolomitenlauf. Mein Ziel ist es, so lange wie möglich in der Spitze mitzuhalten. Wir werden sehen, ob es mir gelingt. Ein Ergebnis unter den besten Fünf wäre für mich ein Zufriedenstellendes“, so die Athletin. Volkslangläufe haben für sie einen besonderen Reiz: „Mir gefällt einfach das Rundherum und das Flair bei den Volksläufen. Es ist schön, dass jeder, der eine Leidenschaft für den Skilanglaufsport hat, mitläuft und mit einer Freude, Motivation und jeder Menge Spaß an den Start geht.“ Gespannt ist Seebacher, die im Vorjahr Staatsmeisterin über 10 Kilometer und im Skiathlon wurde, wie es ihr mit der 42 Kilometer langen Distanz ergeht.

Letztes Jahr holte sich Enrico Nizzi den Sieg beim Dolomitensprint. Foto: EXPA/ANG

Am kommenden Freitag wird im Biathlon- und Langlaufzentrum Obertilliach um 19:00 Uhr der Dolomitensprint eröffnet. Neben dem österreichischen Weltcupstarter Tobias Habenicht, der am Wochenende mit seinem Partner Dominik Baldauf Neunter im Teamsprint beim Weltcup in Dresden wurde, zählt vor allem Renaud Jay zu den Favoriten. Der Franzose war bereits bei Weltcupsprints am Podium. Ebenso am Start ist sein Landsmann Bastien Poirrier, der Dolomitenlauf-Sieger von 2016. Der Schweizer Toni Livers gewann 2007 in Davos seinen ersten Weltcup im Langlauf über die 15-Kilometer-Distanz. In der Saison 2015/2016 holte er sich den Gesamtsieg im FIS Worldloppet Cup.

Ebenso zu den Favoriten für den Sieg beim Dolomitensprint zählen die italienischen Langläufer, allen voran der ehemalige Biathlon-EM-Medaillengewinner Sergio Bonaldi, der den Dolomitenlauf 2013 gewann, und Vorjahressieger und Rollerski-Weltmeister. „Und einer meiner persönlichen Sieganwärter für den Dolomitensprint ist der Deutsche Weltcupstarter Max Olex. Er war zuletzt auch bei der Tour de Ski im Einsatz“, meint Organisator Franz Theurl.

Anmeldungen für alle Hobby-LangläuferInnen für das Dolomiten-Classicrace am Samstag und den 45. Dolomitenlauf am Sonntag sind noch bis kurz vor dem Start möglich.

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