Asylsuchende sind ab dem fünftem Jahr Nettozahler

Eine Tiroler Studie beschäftigt sich mit wirtschaftlichen Aspekten der Migration.

„Mir ist es wichtig, nun eine objektive, wissenschaftliche Analyse vorliegen zu haben, die das Thema Migration unter ökonomischen Gesichtspunkten beleuchtet“, betonte die Tiroler Integrationslandesrätin Gabriele Fischer (Grüne) am 13. Februar bei der Präsentation einer neuen, in Tirol durchgeführten Studie in Innsbruck. Durchgeführt von der Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung (GAW) zeigt die wissenschaftliche Untersuchung, dass Asylwerber und Asylberechtigte ab dem fünften Jahr ihres Aufenthalts mehr Steuern und Abgaben zahlen, als sie an Leistungen erhalten. „Das heißt, ab dem fünften Jahr sind Asylsuchende und asylberechtigte Personen jährliche Nettozahler in das System“, erläuterte Studienautor Stefan Haigner.

Landesrätin Gabriele Fischer wollte nicht nur wissen was Asylwerber kosten, sondern auch was sie bringen. Studienautor Stefan Haigner lieferte die Antworten. Foto: Land Tirol/Sidon

Für eingewanderte Personen, die mindestens 13 Jahre in Tirol leben, seien somit die über die gesamte Aufenthaltsdauer geleisteten Abgaben höher als die Summe der erhaltenen Transfers, hieß es. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer von asylsuchenden und asylberechtigten Personen in Tirol betrage jedoch 4,14 Jahre, so dass diese im Schnitt insgesamt um 3.719 Euro mehr an Transfers erhalten, als sie an Steuern- und Abgaben abführen. Eine möglichst rasche Integration in den Arbeitsmarkt ist laut Haigner daher von besonderer Bedeutung.

Um ein möglichst vollständiges Bild zu erhalten, seien für die Studie auch jene Abgaben berücksichtigt worden, die sich aufgrund des gestiegenen gesamtwirtschaftlichen Konsums durch die Einwanderung ergeben. Im Zeitraum 2005 bis 2017 führte dies zu einem zusätzlichen jährlichen Bruttoregionalprodukt in Tirol von 28 Mio. Euro und einer zusätzlichen Beschäftigung von 367 Jahres-Vollzeitäquivalenten. „Ich bin sehr froh über diese Studie und deren Ergebnisse. Bisher wurden die tatsächlichen Auswirkungen der Einwanderung mit vielen Informationen, aber wenig Fakten dargestellt“, meinte Gabriele Fischer.

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11 Postings bisher
gaukler

@le corbusier: wenn Sie meine Worte als Beleidigung sehen, dann ist das Ihr Problem. Inhaltlich gesehen gibt ja auch Wolf -c keine Meinung ab, sondern stänkert nur gegen die Regierung. Diese Studie selbst ist gar keinen Kommentar wert.

Thomas28

Diese Studie versucht halt wieder mal alles schönzureden.

    todo

    Können sie das auch erklären?

      Thomas28

      todo, das soll mir jemand mal nachvollziehbar erklären wie Asylwerber, die ausschließlich von finanziellen, staatlichen Beihilfen leben, dem Staat Geld bringen. Hier wird uns einfach das Asylthema wieder einmal als Bereicherung verkauft, so quasi ohne Asylwerber würden wir untergehen.

      genaugenommen

      Die jetzt zusätzlich nötigen Sicherheitsschleusen bei den Behörden, die dafür benötigten Sicherheitsbeamten sind sicher noch nicht eingerechnet.

gaukler

@wolf-c: deine sinnlosen Kommentare zeigen immer wieder, wes Geistes Kind du bist.

    steuerzahler

    Ich lese diese Kommentare vom wolf-c nicht mehr. Davon bekommt man höchstens Kopfschmerzen, sofern überhaupt ein Sinn erkennbar ist...

      le corbusier

      gaukler und steuerzahler: habt ihr zum thema auch etwas zu sagen oder seit ihr nur in der kommentarspalte um andere poster, deren meinung euch nicht passt, zu beleidigen?

wolf_c

... das wird den Kanzler nicht interessieren, er weiß es besser was gut ist, hat ja studiert; vielleicht eine BumsPrämie wie bei Orbans? Bleibt ja in der (EVP-)Familie ...

    klf2015

    Für mich persönlich sind diese verschriftlichten Gedanken durchaus nachvollziehbar, sinnvoll und witzig, danke!

F_Z

für alle die es etwas genauer wissen wollen: https://www.tirol.gv.at/fileadmin/presse/bilder/Fischer/Downloads/OEkonomische_Effekte_von_Asylberechtigten_Langfassung.pdf