Manche Rennfahrer bevorzugten es, unerkannt ins Tal zu schlittern. Fotos: Jungbauernschaft/Landjugend Schlaiten

Manche Rennfahrer bevorzugten es, unerkannt ins Tal zu schlittern. Fotos: Jungbauernschaft/Landjugend Schlaiten

Fassdaubenfahrer bretterten in Schlaiten über die Piste

Beim Rennspektakel am Samstag holten Markus Nöckler und Julia Stopp den Tagessieg.

Das eigentlich für 2. Februar geplante Fassdaubenrennen in Schlaiten, organisiert von der Jungbauernschaft und Landjugend der Gemeinde, wurde aufgrund der schlechten Wettersituation an diesem Tag verschoben und am 23. Februar – also vergangenen Samstag – nachgeholt. Mit vollem Erfolg: „Das Rennen war spannend und ging ohne Verletzungen über die Bühne“, freuen sich Obmann Michael Oblasser und Ortsleiterin Elisabeth Gantschnig.

Um 13 Uhr schnallten sich also 60 wagemutige Athletinnen und Athleten die Holzbrettln an ihre Schuhe und ließen es über eine anspruchsvolle und ziemlich eisige Rennstrecke so richtig krachen. Mit Preisen ausgezeichnet wurden jeweils die schnellsten Fünf bei Damen, Herren und Kindern, außerdem die langsamste Dame und der langsamste Herr. Die Tagessiege holten Markus Nöckler aus Schlaiten – für ihn gab es eine handgeschnitzte Fassdaubentrophäe von Sebastian Rainer – und die Kalserin Julia Stopp, die sich über ein Fassdaubenherz von Alois Lumaßegger freute. Auch für die Sieger bei den Kindern gab es einen Spezialpreis: eine Gams wie in Kitzbühel von Mathias Gantschnig.

Die Zuschauer vergnügten sich nicht nur bei einer selbstgebauten Schneebar im Zielbereich, sondern wurden auch von Sprecher Pold Gantschnig bestens unterhalten. Und weil so ein Rennen ordentlich zelebriert werden muss, traf man sich nachher noch bei der Fassdaubenparty im Feuerwehrhaus. Mit den Brunner Buam aus Huben feierten Fassdaubensportler und Zuschauer noch ausgiebig bis in den Morgen hinein.

Ein Posting verfassen

Sie müssen angemeldet sein, um ein Posting zu verfassen.
Anmelden oder Registrieren