Neos wollen Hotelförderung in Osttirol anzeigen

Wettbewerbsbehörde soll sich vor allem mit dem Matreier Hotel Goldried beschäftigen.

Wie berichtet, förderte das Land Tirol mit einem wirtschaftlichen „Impulspaket“, das eigentlich für die Industrie gedacht war, in den vergangenen Jahren auch eine Reihe von Hotelprojekten, vorwiegend in Osttirol. Deshalb gab es eine Sonderprüfung des Landesrechnungshofes. Die höchste Tranche von 3,1 Millionen Euro ging an das Gradonna Mountain Ressort von Heinz Schultz. Doch auch das Goldried Hotel in Matrei erhielt – wie heute die Tiroler Tageszeitung berichtet – rund 600.000 Euro Förderung im Jahr 2017. Laut TT wollen die Neos nun ausloten, wieviele Förderungen insgesamt an die Inhaber beider Hotels ausbezahlt wurden.

Neo-Politiker Dominik Oberhofer, selbst Hotelier, interessiert sich dafür, wieviel Fördergelder von Bund, Land und EU in Summe an die Hotels Gradonna und Goldried in Osttirol geflossen sind. Foto: Expa/Jakob Gruber

Da auch Bundes- und EU-Gelder geflossen seien, wollen die Neos die Bundeswettbewerbsbehörde einschalten und haben dabei speziell das Hotel Goldried im Fokus, das zwar offiziell schwedische Eigentümer hat, nach Angaben der Tiroler Tageszeitung aber über ein verschachteltes Gesellschaftskonstrukt mehrheitlich Eigentümern in Luxemburg und Panama gehört. Den Neos stößt sauer auf, dass das Matreier Hotel viel Geld von Bund, Land und EU für den Ausbau eines Wellnessbereiches erhalten hat und jetzt für den kommenden Sommer mit „äußerst günstigen“ Angeboten werbe, „die unmöglich marktkonform sein können.“

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