Werner Boote über grüne Lügen und Optimismus trotz Krise

Anja Kofler traf den kritischen Filmemacher in Lienz zu einem ausführlichen Videointerview.

Mitte März präsentierte der prominente Dokumentarfilmer Werner Boote auf Einladung des Vereins Trikont-Weltladen seine Doku „The Green Lie“ in Lienz, einen Augenöffner in Sachen Greenwashing, der die „grünen Lügen“ der Konzerne mit erschreckender Klarheit offenlegt. Dolomitenstadt.at nutzte die Gelegenheit zu einem ausführlichen Interview mit dem prominenten Filmemacher, das Anja Kofler in der Stadtbücherei Lienz führte.

Boote, der schon mit „Plastic Planet“, „Population Boom“ und der Digital-World-Doku „Alles unter Kontrolle“ viel Diskussionsstoff lieferte, ist überzeugt davon, dass nur ein radikaler Bruch die globale Umweltkrise stoppen kann, zugleich aber auch optimistisch, dass diese radikale Wende gelingt. Im Interview erwähnt er einen Buchtitel des prominenten Philosophen, Kapitalismus- und Globalisierungskritiker Noam Chomsky, „Kampf oder Untergang“ und plädiert für politischen Aktivismus: „Wir haben nur die Möglichkeit etwas zu tun oder zuzuschauen, wie die Welt zunichte gemacht wird.“

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