Grundstein für erste 5-Euro-Wohnanlage in Osttirol

18 günstige Mietwohnungen in Nikolsdorf. Palfrader lobt neue Wohnbauförderung.

Die Grundsteinlegung für Osttirols erste 5-Euro-Wohnanlage, die in der Gemeinde Nikolsdorf errichtet wird, nutzte die zuständige Tiroler Landesrätin Beate Palfrader am 9. April zu einer ausführlichen Schilderung der neuen, seit Anfang des Jahres geltenden Wohnbauförderung in Tirol. Sie wurde sowohl für Miet- als auch für Eigentumswohnungen erhöht. „Beim Kauf einer neu errichteten Eigentumswohnung wird das für die Menschen besonders spürbar – die maximale Förderung beläuft sich auf 126.500 Euro“, betonte Palfrader.

Bei Mietwohnungen fließt die Wohnbauförderung an die Errichtungsgesellschaft, die den Mietzins dementsprechend niedrig ansetzen muss. Die neue Mietunterstützung sei zudem sozial treffsicherer und für Familien attraktiver als bisher, unterstrich Palfrader. Auf die nun tirolweit einheitliche Wartezeit von zwei Jahren und eine Anhebung des Freibetrages verwies Otto Flatscher, Vorstand der Abteilung Wohnbauförderung: „Das heißt, alle Menschen werden gleich behandelt. Diese Forderung besteht seit Jahren und wird nun von den Gemeinden umgesetzt.”

„5-Euro-Wohnanlage“ bedeutet, dass die Bruttomiete in dem Objekt, das von der WE Wohnungseigentum GmbH realisiert wird, nicht höher als fünf Euro pro Monat und Quadratmeter ist. Ausschlaggebend für diese niedrige Miete sei, so Palfrader, „dass Gemeinden, gemeinnützige Bauträger und die Wohnbauförderung zusammenwirken.“ WE-Geschäftsführer Walter Soier unterstrich, dass die Anlage mit 18 Wohneinheiten „ein solides, ein besonderes, ein preiswertes und kein billiges Projekt“ sei.

Bei der Grundsteinlegung zum 5-Euro-Wohnen in Nikolsdorf: Walter Soier (GF WE), Wohnbaulandesrätin Beate Palfrader und Gerald Standteiner (Vize-Bgm. Nikolsdorf). Foto: Land Tirol/Gerzabek
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