Aufmarsch der Traditionsverbände auf dem Hauptplatz in Lienz. Fotos: JgBt24

Aufmarsch der Traditionsverbände auf dem Hauptplatz in Lienz. Fotos: JgBt24

Traditionstag der Gebirgsjäger in Lienz

26 Abordnungen gedachten auf dem Hauptplatz der Kriegsereignisse von 1915/16.

Auf dem Hauptplatz in Lienz feierte am Freitag, 12. April, das Lienzer Hochgebirgsjägerbataillon 24 einen „Traditionstag“, zu dem sich 26 Abordnungen von Traditionsverbänden aus Nord-, Süd- und Osttirol einfanden. Dass jeder Krieg zwei Seiten hat, skizzierte Festrednerin Ursula Strobl an einem historischen Beispiel mit besonderem Symbolcharakter: der Sprengung des Gipfels der Col di Lana am 17. April 1916. Strobl schilderte das Ereignis aus zwei Perspektiven der Front, jener von Oberleutnant Anton Tschurtschenthaler als Kommandant der k.u.k. Pustertal Division und jener von Gelasio Caetani, dem italienischen Pionierleutnant, der für die Ausführung des Sprengstollens verantwortlich war.

Der Kommandant des JgB24, Oberst Bernd Rott, brach eine Lanze für UN-Mandate zur Friedenssicherung bei internationalen Konflikten und überreichte Vizeleutnant i.R. Reinhard Kofler das goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich. Vzlt i.R. Siegfried Schatz und Major Markus Nußbaumer erhielten für ihr Engagement jeweils einen Ehrensäbel. Am Ende marschierten die Verbände unter den Klängen der Militärmusik Tirol wieder ab.

Ein Säbel für den Lienzer Vizebürgermeister und pensionierten Vizeleutnant Siegfried Schatz, überreicht durch Kommandant Bernd Rott.
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