Neuer Geschäftsführer für Tiroler Soziale Dienste bestellt

Soziallandesrätin Gabriele Fischer leitet Weiterentwicklung der Landeseinrichtung ein.

Die Tiroler Soziale Dienste GmbH (TSD) erhält mit 1. Juli 2019 eine neue Geschäftsführung. Der erfahrene Sozialmanager Johann Aigner hat sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren durchgesetzt. „Damit ist ein erster Schritt zur Weiterentwicklung dieser Landeseinrichtung getan“, freut sich Landesrätin Gabriele Fischer: „Beim neuen Geschäftsführer handelt es sich um einen Profi, der seit nunmehr 30 Jahren im Tiroler Sozialwesen tätig ist und sehr viel Kompetenz und Erfahrung mitbringt.“

Der Erziehungswissenschafter Johann Aigner soll nach den Vorstellungen von Landesrätin Gabriele Fischer die TSD in ruhiges Fahrwasser und in die Zukunft lenken.

Der gebürtige Unterländer und studierte Erziehungswissenschafter hat zuletzt das AufBauWerk geleitet, das sich mit knapp 160 Mitarbeitern an fünf Standorten in ganz Tirol um die Ausbildung von jungen Menschen mit Förderbedarf kümmert. Aigner ist auch Gründungsmitglied der argeSODiT, einem Zusammenschluss der sozialen Dienstleistungsträger für Menschen mit Behinderungen, Lernschwierigkeiten und psychischen Beeinträchtigungen in Tirol. „Auch in meiner neuen Tätigkeit geht es um die bestmögliche Integration von Menschen in unsere Gesellschaft. Die enge Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, TSD, Freiwilligen und Bildungseinrichtungen ist dabei der Schlüssel“, betont der designierte Geschäftsführer.

Aktuell werden in Tirol rund 2.500 geflüchtete Menschen betreut. Das ist ein Rückgang von gut 60 Prozent gegenüber 2016. Entsprechend wurden laut Gabriele Fischer in den letzten Monaten auch die Ressourcen innerhalb der TSD angepasst. Aktuell sind dort 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. „Tirol und die TSD haben in den letzten Jahren trotz großer Herausforderungen sehr viel Herz und Menschlichkeit bewiesen. Jetzt geht es darum, jenen Menschen, die bei uns angekommen sind, rasch und kompetent eine Perspektive zu bieten“, erklärt die Landesrätin.

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2 Postings bisher
julchen

Dem neuen Chef der TSD sei einmal im Vorhinein gratuliert zu seiner neuen, verantwortungsvollen Aufgabe und seinem Mut, diesen Job anzunehmen.

Ich würde diesem Herrn - als eine seiner ersten Tätigkeiten in dieser Funktion -DRINGENDST raten, sich die Zustände in den Asylheimen in Lienz und Virgen genauer anzuschauen, denn die zuständigen Damen und Herren der TSD in Lienz sind offensichtlich massivst damit überfordert, diese Häuser adäquat zu betreuen. Die (vor allem hygienischen !!!) Zustände in diesen Häusern schreien zum Himmel. Einrichtungen, in denen so viele verschiedene Menschen mit den unterschiedlichsten persönlichen und kulturellen Hintergründen zusammenleben, brauchen eine gute und konsequente Betreuung. Seit vor einiger Zeit in Lienz die Asylhäuser-Betreuung „personell umstrukturiert“ wurde, geht gar nichts mehr. Herr Aigner, Frau Fischer, überzeugen Sie sich selbst davon - SIE WERDEN AUGEN MACHEN.

Gertrude

Wozu braucht man 200 Mitarbeiter für 25oo Flüchtlinge? Diese warten eh nur eher perspektivlos in diversen Heimen auf ihren positiven Asylstatus.