Bittere Heimniederlage der Union Matrei gegen Wölfnitz

Kurz vor dem Schlusspfiff gelang dem Tabellenletzten der Siegestreffer zum 1:2.

Mit einem vollen Erfolg gegen das Tabellenschlusslicht der Kärntner Liga wollten die Iseltaler im Spiel am 4. Mai einen wichtigen Schritt in Ríchtung Klassenerhalt machen. Allerdings musste die Panzl-Elf diesmal den verletzten 14fachen Saisontorschützen Rene Scheiber vorgeben.

Das Spiel verlief in der Anfangsphase ausgeglichen, Wölfnitz stand hinten kompakt und die Matreier fanden vorerst keine Lösung um in die gefährliche Zone vor dem Gästetor zu kommen. Nach einer halben Stunde war es dann aber soweit. Mario Kleinlercher brachte die Hausherren mit 1:0 in Führung. Nur wenige Minuten später fand Christoph Jestl die Riesenchance auf den zweiten Treffer vor. Nach idealem Zuspiel von Mario Kleinlercher jagte er den Ball aber über den Kasten. Besser machten es die Kärntner. Daniel Wernig tankte sich auf der rechten Seite durch und seinen Stanglpass drückte Günther Zussner in der 42. Minute zum 1:1 Pausenstand über die Linie.

Matrei stürmte, Wölfnitz stand in der Abwehr gut und am Ende kam die kalte Dusche für die Iseltaler. Foto: Brunner Images

Kurz nach dem Wiederanpfiff hatten die Iseltaler ihre beste Phase. Mit enormen Druck drängten sie die Gäste in ihre eigene Hälfte und fanden nach wenigen Augenblicken gleich eine Doppelchance auf den Führungstreffer vor. Christoph Jestl zog aus kurzer Entfernung ab, doch sein Schuss wurde von einem Wölfnitzer Spieler auf der Linie geklärt und auch der Nachschuss fand nicht den Weg in das gewünschte Ziel, wieder rettete ein Gästeakteur in extremis. Wenig später nahm Trainer Harald Panzl noch mehr Risiko und brachte für den verletzten Abwehrspieler Dominik Hanser mit Oliver Steiner eine zusätzliche Sturmspitze.

Die Kärntner hatten sich nun aber besser auf die Iseltaler engestellt und unterbanden deren Angriffsversuche meist schon in der Entstehung. Als der Großteil der knapp 300 Besucher im Matreier Tauernstadion bereits mit einer Punkteteilung rechnete, kam es in den letzten Minuten für die Hausherren gleich zweimal knüppeldick.

Zunächst sah Abwehrchef Martin Holzer wegen eines Foulspiels seine zweite gelbe Karte und musste vorzeitg unter die Dusche. Und kurz vor dem Schlusspfiff gelang dem Tabellenletzten auch noch der entscheidende Treffer. Ex-Bundesliga-Spieler Mathias Sereinig (u.a. war er beim FC Kärnten, Sturm Graz und Wr. Neustadt aktiv) zog aus rund 30 Metern ab und der Ball schlug genau im Kreuzeck des Matreier Tores ein. So standen die Iseltaler am Ende des Tages mit leeren Händen da.

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