Rapid Lienz gegen die WSG Radenthein: Viel Regen, wenige Zuschauer und eine Punkteteilung im Dolomitenstadion. Foto: Brunner Images

Rapid Lienz gegen die WSG Radenthein: Viel Regen, wenige Zuschauer und eine Punkteteilung im Dolomitenstadion. Foto: Brunner Images

Rapid Lienz und die WSG Radenthein trennen sich 2:2

Den Dolomitenstädtern fehlte auf eigenem Rasen der entscheidende letzte Pass.

Einen vollen Erfolg hatten die Dolomitenstädter für das Spiel am 11. Mai eingeplant, um sich etwas Luft im beinharten Abstiegskampf in der Unterliga West zu verschaffen. Bei strömenden Regen drohte dieser Wunsch bereits nach wenigen Minuten unterzugehen. Die Lienzer Hintermannschaft attackierte zu fahrlässig, Markus Mikl bediente den Ex-Rapidler David Hofer und dieser schoss zum 1:0 für die Gäste ein. Aber die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten. Nach einer Maßflanke von Sven Lovric köpfelte Dominik Müller kurz darauf zum Ausgleich ein.

Zehn Minuten später wäre den Oberkärntnern beinahe ihr nächster Treffer gelungen. Markus Mikl fing einen schlechten Lienzer Rückpass ab, sein Schuss fiel dann allerdings zu schwach aus um Rapid-Keeper Bernhard Leitner in Bedrängnis zu bringen. Im direkten Gegenzug gingen die Grünweißen durch einen fast identischen Spielzug wie beim ersten Treffer in Führung. Diesmal war Maximilian Zoier der Flankengeber und auch sein Zuspiel fand den Kopf von Dominik Müller, der aus kurzer Distanz zum 2:1 traf. Dies war dann zugleich auch die letzte Aktion des Doppeltorschützen, der kurz darauf verletzungsbedingt durch Farhad Mustafa ersetzt werden musste.

Der zweifache Torschütze Dominik Müller jubelt.

Danach entwickelte sich eine ausgeglichene Partie wobei sich das Geschehen meist im Mittelfeld abspielte. Wirklich nennenswerte Torchancen gab es bis zum Pausenpfiff auf beiden Seiten keine mehr. Kurz nach dem Wiederanpfiff hatten die Dolomitenstädter dann Pech mit einer Entscheidung des Unparteiischen. Nachdem zunächst ein Schuss von Maximilian Zojer kurz abgeblockt wurde, brachte Dominic Girstmair den Ball zum auf Höhe des Fünfers völlig freistehenden Sven Lovric. Doch der Schiedsrichter pfiff das Spiel wegen einer angeblichen Abseitsstellung des Lienzer Stürmers ab. Eine Fehlentscheidung die sich bereits im direkten Gegenzug rächen sollte.

Nach einer Freistoßflanke von der rechten Seite köpfelte Markus Mikl zum 2:2 Ausgleich ein. Als die Dolomitenstädter diesen Schock verdaut hatten, versuchten sie das Spiel wieder an sich zu reißen. Aber es gelang den Rapidlern kaum mehr gefährlich vor das Radentheiner Tor zu kommen. Was vor allem fehlte, war der entscheidende letzte Pass. So konnte man sich zwar in vielversprechende Positionen bringen, ein schlechtes bzw. ungenaues Zuspiel machte es den Gästen dann aber nicht schwer, die Situation zu bereinigen. Dennoch fanden die Heimischen zu Beginn der Rapid-Viertelstunde noch eine gute Möglichkeit vor. Nach Zuspiel von Sven Lovric schoss der eingewechselte Christoph Granig den Ball aber weit am gegnerischen Tor vorbei. Da auch die Radentheiner Stürmer die an diesem Tag nicht gerade sattelfeste Lienzer Abwehr nicht mehr entscheidend ausspielen konnten, blieb es am Ende bei der Punkteteilung.

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