Flussbau: Obere Drau und Isel sind Musterbeispiele

Wasserbau-Experten trafen sich in Osttirol zur Aus- und Weiterbildung.

Der Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaftsverband veranstaltete am 15. und 16. Mai einen Kurs zum Thema „Integrativer Wasserbau – Umgang mit Dynamik in der Praxis“. Kursort war die Revital-Akademie in Nußdorf. Hausherr Klaus Michor leitete den Kurs, der mit 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bereits Monate im Voraus ausgebucht war.

Integrative wasserbauliche Maßnahmen wie Flussaufweitungen, Nebenarme oder gezielte Ufererosion zählen seit Jahrzehnten zu den grundlegenden Bautypen im Wasserbau. Anhand ausgewählter Beispiele, die an Drau und Isel schon vor Jahrzehnten umgesetzt wurden, wurde praxisnah beleuchtet, wie sich diese Bautypen im Zusammenspiel mit der eigendynamischen Kraft des Flusses in der Praxis bewähren, von der Planung bis zur Instandhaltung und Pflege.

Revital-Geschäftsführer Klaus Michor referiert zum Thema „Integrativer Wasserbau“ am Beispiel von Isel und Drau. Foto: Revital
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1 Posting bisher
senf

abgesehen, dass ich im zusammenhang mit "wasserbaulichen maßnahmen" mit dem wort "integrativ" nichts anfangen kann, freu ich mich, dass in den vergangenen jahren an den flussläufen und gebirgsbächen hier im bezirk sehr viel für den lebensraum und die vielfalt der natur getan wurde. vor allem auch durch die einsicht, dass fließgewässer für ihre kraft und ruhe viel raum brauchen, der letztlich auch dem menschen als erholungsraum zugute kommt. toll!

wenige generationen zuvor hat der blüatschink den zugang der kinder zum wasserlauf noch gehindert, heute schafft man dort attraktive spiel- und ruheplätze. wasser ist also in aller munde. und wer dem handystress und umgebungslärm entfliehen will, sucht sich ein lautes plätzchen am bach und lässt sich berauschen. das wirkt wunder!

klaus, walter , harald samt teams👍