PRO-BYKE Auszeichnung für die Gemeinde Virgen

Das Iseltaler Dorf bemüht sich um gute Bedingungen für Radfahrer.

Seit Juni 2018 durchliefen die Städte Schwaz und Landeck, die Marktgemeinden Wattens und Brixlegg sowie die Gemeinde Virgen in Osttirol den „PRO-BYKE Prozess“. Bei dem EU-geförderten Projekt, initiiert vom Klimabündnis Tirol, geht es darum, im eigenen Gemeindegebiet ein besseres Angebot für all jene zu schaffen, die mit dem Fahrrad unterwegs sind. Für ihr Engagement wurden die beteiligten Gemeinden am 22. Mai im Rahmen einer PRO-BYKE Fahrradtagung in Meran ausgezeichnet.

Konkret präsentierte Virgen im Anschluss an mehrere Radworkshops rund um ein Radteam mit Angelika Berger und Leopold Bstieler einen Maßnahmenplan, um die Gemeinde noch radfreundlicher zu machen. Der Plan umfasst grundlegende Maßnahmen wie beispielsweise die Bereitstellung eines Budgets für Radaktivitäten. Zukünftig wird es in der Gemeinde auch eine Ansprechperson zum Radverkehr geben. In der Infrastruktur sollen die Bedingungen für den ruhenden und fließenden Radverkehr verbessert werden. Wichtig sei dabei die Schaffung hochwertiger Rad-Abstellanlagen. In die Umsetzung werden die verschiedenen Interessensgruppen wie Wirtschaft, Tourismus, Bildungseinrichtungen und Vereine eingebunden.

Frank Mattersberger, Johann Altstätter, Angelika Berger und Leopold Bstieler (von links) erhielten die PRO-BYKE Auszeichnung von Ekkehard Allinger-Csollich (Land Tirol) und Harald Reiterer von der STA Südtirol. Foto: Ernst Müller
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