Rapid Lienz zieht gegen Sachsenburg den Kürzeren

Die Grünweißen verloren auf eigenem Rasen gegen die Oberkärntner mit 2:1.

Die Dolomitenstädter, bei denen die angeschlagenen Routiniers Manuel Eder und Sven Lovric auf der Ersatzbank Platz nahmen, starteten mit viel Elan in das Spiel am 24. Mai und kamen bereits nach wenigen Augenblicken zur ersten tollen Möglichkeit. Maximilian Zoier setzte sich auf der linken Seite durch, brachte den Ball gefühlvoll zur Mitte, doch der Kopfball von Dominik Müller in aussichtsreicher Position fiel dann zu schwach aus, um den Sachsenburger Schlussmann in Bedrängnis zu bringen. Im Gegenzug konnte die Lienzer Abwehr ein gefährlichen Stanglpass im letzten Moment bereinigen.

Und es ging weiter munter hin und her. Nach 20 Minuten war es neuerlich Dominik Müller der die Riesenchance auf den ersten Treffer auf dem Fuß hatte. Nach einem Fehler der Sachsenburger Abwehr lief er aus halblinker Position Richtung gegnerisches Tor, machte dann aber einen Haken zurück und Luca Untergantschnig im Tor der Gäste parierte den etwas zu zentral ausgefallen Schuss. Ein sofortiger Abschluss der Rapid Stürmers wäre in dieser Situation die bessere Variante gewesen. Im folgenden Gegenangriff hatten die Dolomitenstädter dann das Glück auf ihrer Seite, Roman Gaspersic traf mit seinem Flachschuss nur die Latte des Lienzer Tores.

Die Hausherren wurden danach immer stärker und kamen vor allem über ihre linke Angriffsseite immer wieder gefährlich vor das Tor der Oberkärntner. Nachdem Dominik Müller mit einem Distanzschuss am Gäste Schlussmann gescheitert war, ein Schuss von Christopher Korber hauchdünn am Tor vorbeigegangen war, gingen die Grünweißen quasi mit dem Halbzeitpfiff hochverdient in Führung. Markus Ebner spielte einen wunderschönen Pass in den Lauf von Christopher Korber und der Rapid-Routinier schoss trocken zum 1:0 ein.

In der ersten Halbzeit gab Rapid Lienz den Ton an. Doch nach dem Wiederanpfiff wendete sich das Blatt. Foto: Brunner Images

Nach dem Seitenwechsel änderte dann sich aber das Spielgeschehen auf dem grünen Rasen komplett. Die Dolomitenstädter brachten keine Ruhe mehr in ihr Spiel, verschenkten die Bälle zu leichtfertig und hatten kaum noch Zugriff auf die immer stärker werdenden Sachsenburger. In der Offensive tat sich auf Lienzer Seite während der gesamten zweiten Halbzeit praktisch überhaupt nichts Nennenswertes. In der 62. Minute gab es dann den ersten Warnschuss der Gäste. Nach einer Freistoßflanke köpfelte der am langen Eck komplett alleine stehende Roman Gaspersic den Ball aber am Lienzer Tor vorbei. Zehn Minuten später war es dann soweit. Ein Freistoß von Roman Gaspersic ging an die rechte untere Stange, kullerte die Linie entlang und Marko Peric beförderte den Ball ins Lienzer Tor.

Nun wurden die Aktionen der Rapidler immer hektischer und so kam man immer mehr unter Druck. Nach 79 Minuten tankte sich Marin Mandir auf der Seite durch, seine Flanke setzte der aufgerückte Tim Kovacic aber knapp über das Tor. Die Sachsenburger blieben aber weiter am Drücker und wurden kurz vor dem Schlusspfiff für ihre starke Leistung in den zweiten 45 Minuten belohnt. Erneut war es Marin Mandir der sich auf der Außenbahn durchsetzte und seine Flanke fand den in der Mitte lauernden Roman Gaspersic der den Ball zum 2:1 über die Linie drückte. Kurz darauf lief nach einem Eigenfehler der Hausherren Tim Kovacic alleine Richtung Lienzer Tor, der gut aus seinem Tor kommende Bernhard Leitner konnte den Schuss aber mit einer erfolgreichen Parade abwehren. Die letzte Halbchance des Spieles hatten dann noch die Grün Weißen, der Kopfball des in der Schlussphase nach vorne beorderten Aziz Ayodeji ging aber klar am Sachsenburger Tor vorbei.

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