462 Unterschriften für sichere Beda Weber-Gasse

Lienzer Bürgermeisterin Blanik unterschrieb selbst und verweist auf Gutachter.

In einer Doppelrolle präsentiert sich die Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik gegenüber einer Bürgerinitiative, die 462 Unterschriften für mehr Verkehrsicherheit in der Beda Weber-Gasse sammelte. Anrainer und Geschäftstreibende klagen seit einiger Zeit über die verkehrstechnische Entwicklung ihrer schmalen Gasse. „Der Straßenabschnitt zwischen der Kreuzung Grafendorferstraße/Beda Weber-Gasse und der Kreuzung Emanuel von Hiblerstraße/Marcherstraße/Beda Weber-Gasse wurde in den letzten Jahren zu einer viel genutzten Umfahrung der B100“, erklärt Waltraud Sir, Mitorganisatorin der Unterschriftenaktion.

„Wir möchten damit an die Stadtgemeinde Lienz appellieren, in besagten Bereichen Maßnahmen zu setzen, die es allen Bürgern erlauben, die Straße so gefahrlos wie möglich zu nutzen und zu queren“, so Sir. Zu den geforderten Maßnahmen zählen ein Zebrastreifen im Bereich des MPreis, verbreiterte Gehsteige und der Wunsch, das hohe Verkehrsaufkommen zu senken.

Mitinitiatorin Waltraud Sir (links) übergibt die Unterschriften der Verkehrsinitiative Beda Weber-Gasse an Bürgermeisterin Elisabeth Blanik. Foto: Stadt Lienz/Lenzer

Bürgermeisterin Elisabeth Blanik nahm die Unterschriftenliste am Freitag, 7. Juni, im Rathaus entgegen. Auch sie hat unterschrieben, quasi als Antragstellerin an sich selbst. Konkrete Lösungen gibt es derzeit zwar noch nicht, aber eine erste Sondierung: „Wir wissen das Engagement der Anrainer und Geschäftstreibenden sehr zu schätzen und nehmen ihre Bedenken und Bedürfnisse natürlich ernst“, betont Blanik, deshalb sei im Stadtrat die Finanzierung eines Gutachtens beschlossen worden. Ob der eine oder andere Wunsch der Anrainer in der Beda-Weber-Gasse in Erfüllung geht? Blanik: „Was letztlich möglich und umsetzbar ist, muss der Gutachter feststellen.“

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18 Postings bisher
juescho@A1.net

Konkrete Erfolgsfaktoren lassen auf sich warten. Weitsichtiges Denken und Handeln schaut anders aus. Politische und wirtschaftliche Reformen sind Faktoren, die sich für eine sichere Zukunft erschließen müssen: . . . ob nun die Beda-Weber-Gasse ihre Nutzung überdenken muss(!!), ob es sinnvoll ist, den Gehsteig zu begradigen, die Straße um Zentimeter breiter zu machen, einen Regenbogen-Zebrastreifen aufzumalen, es wird jedes Jahr mühseliger allen Interessen gerecht zu werden, denn jeder Mensch hat andere Bedürfnisstrukturen, jeder hat eine andere Sicht der Dinge, jeder setzt andere Prioritäten. Die Sonnenstadt Lienz sollte länger als angedacht über ihre Zukunft nachdenken, wie man einen überzeugenden Kompromiss finden und auch eingehen kann. Eine Stadt ist für ihre Bürger da, sollte sich mit ihnen offen und ehrlich verständigen, was eine Stadt deer Zukunft wirklich braucht ist: Lebens- und Wohnqualität herstellen, Kinder- und Senioren-gerecht handeln, für die Umwelt und für die Gesundheitsbelange Rechnung tragen, Rückzugsmöglichkeiten einplanen, d. h. Ruhezonen gestalten, den individuellen Verkehr auf Straßen und Plätzen so gestalten, dass eine gewisse Flüssigkeit vorhanden, weniger Reibung spürbar wird. Es geht sicherlich nicht, etwas zu frohlocken, einen Boom an Visionen auszulösen . . . es gibt keine einzige Stadt, die alles hat, die alles kann, die großteils den Anspruchshaltungen gerecht wird. Lärm ist eine Komponente, die keinem Menschen einen Segen bringt. Gestank ist nicht dienlich für die Atmung. teilweise werden hier Kinder den Tatsachen ausgesetzt, die einem die Haare zu Berge stehen lassen, in dieser Höhe kriegen sie alles ab, und keiner stört sich dran. Noch nicht einmal bei längeren Stopps an den Ampeln werden die Motoren abgestellt . . . das Radfahrkonzept muss dringend auf den Prüfstand, denn die Zweiräder werden eine große Rolle in der Entwicklung von einer kommenden Infrastruktur und ihren Mechanismen spielen!!

Was wir nicht wahrhaben wollen: die Städte der Zukunft müssen insgesamt MENSCHLICHER werden, ein WOHL-FÜHL-GESICHT bekommen, der Name "Sonnenstadt Lienz" verpflichtet für alle Zeit. Alle Straßen, Plätze und Wege müssen auf den Prüfstand, für alle einschließlich muss dabei etwas heraus kommen . . . und zum Schluß eine leidige Anmerkung: was gedenkt man zu tun mit den Motorradfahrern, die sich wie die Pest verbreiten, Lärm und Gestank auf den Weg bringen, ihren Müll hinterlassen, obwohl sie doch hier Gäste waren???

Ich wünsche der Beda-Weber-Gasse eine beherzte Zukunft!!!

chiller336

eventuell wäre es auch mal a möglichkeit, leute, die aufs handy starrend die straßen überqueren und im auto durch die gegend fahren, von der exekutive zur kasse bitten zu lassen. so manche gefährliche situation wäre aus der welt

Ceterum censeo

Sehr werbewirksam, die Übergabe der Unterschriften an die Frau Bürgermeisterin. Es enstand der Eindruck, als habe sie erst jetzt vom Verkehsproblem in der Beda-Weber-Gasse Kenntnis erhalten. Traurig, traurig, dass die Politik erst reagiert, wenn der Hut brennt. So nebenbei sei bemerkt, dass das Problem Gehsteig im Bereich MPreis, schon Anfang März bei einer Hauseinweihung thematisiert wurde. Seitdem sind drei Monate vergangen. Nichts ist geschehen. Ein Gutachter soll entscheiden, ob und wo ein markierte Übergang kommt. Wofür haben wir die Politik in Lienz? Sie müsste in der Lage sein, schnellstens und unbürokratisch eine Entscheidung für die Sicherheit der Bürger zu veranlassen. Frei nach dem Motto: Bauhof her - und fertig!

Lz

Ampel oder Einbahn Beda Weber Gasse Schweizergasse Einbahn Richtung Hochstein Defregger Straße Einbahn Richung Schlossgasse kein Linksabbieger! Da brauchts keinen Gutachter! Da brauchts nur an Willen!

    morpheys666

    Bitte benutze endlich mal Satzzeichen, diesen Satz kann (fast) keiner lesen.

    chiller336

    träumer ... kein linksabbiegen in die schlossgasse. ok dann wohl lieber durch die bedawebergasse untnrum oder durch die purtscherstraße zum kreisverkehr und über die b 108 zur schlossgasse. gelobt sei der herr dass du bezüglich verkehr nix zum sagen hast 👌

unholdenbank

Tja, dann ist's mal wieder so weit. Jeder will mit dem Auto fahren, aber keiner will den Verkehr in seiner Strasse. Alle sollen durch die B 100 fahren. Das will aber ich nicht - ich wohne an der Strasse. Jeden Tag ein Höllenlärm und Abgase ohne Ende, nach dem Motto, lieber St. Florian, verschone mein Haus, zünde andere dafür an! Nichts geschieht, um die Autoflut zu verringern, es wird nur umgeleitet, durchgeleitet, verampelt, fahrverbotet - aber ja keine Maßnahmen, um die ausufernde induviduelle Mobilität zu verkleinern. Schließlich will ja jeder seine mickrigen 75 kg mit einem 1,5 Tonnen schweren SUV bewegen können, man gönnt sich ja sonst nichts - und ja nicht die eigenen Beine benutzen! Der Götze Auto und die damit verbundene eigene Beweglichkeit mittels fremder Energie muß hochgehalten werden und der Wirtschaftszweig Auto muß gehegt und gepflegt werden, entgegen alle Vernunft. Mein Fazit: Entweder fährt jeder überall, oder keiner nirgends!!!

    SouveraenAT

    Vollkommen richtig! und würden in der Stadt der tausend Ampeln, diese endlich durch Kreisverkehre ersetzt werden, dann müsste auch niemand vor den Staus in die Innenstadt flüchten.

    chiller336

    ja, echt ein wahnsinn ... selbst die leute in der tristacherstraße bekommens wasser in den augen ob der neuen brücke über die drau. wobei hier bestimmt auch in jedem haushalt mindestens ein fahrzeug zu finden ist. und der grösste witz in dieser geschichte: fahrverbot in der stadt, aber die fläche für die alljährliche autoschau stellt die stadtgemeinde zur verfügung. erinnert mich gerade daran, dass die frau bgmin einerseits die halbe stadt verkehrsmässig stillstellen will - und jetzt auch noch die beda weber gasse ausbremsen will.

      senf

      chiller, was schreibst denn du heute wieder einmal für einen quatsch. warum sollte die einmalige autoschau denn nicht am hauptplatz stattfinden, denn der hauptplatz als großer schauraum bereichert für diesen tag die stadt.

      ich kann mir vorstellen, du hättest die präsentation wohl gern im schlosspark? allerdings wären mir dort die alten, katalysator - l o s e n stinkerkisten (oldtimer) lieber, denn jeder baum dort als ersatzkatalysator schafft übers jahr etwa 13 bis 18 kg kohlendioxid, und gibt 10 bis 13 kg Sauerstoff frei. das ist ja vertretbar, oder?

      chiller336

      der senf kann anfoch nur von dir kommen - senf. einerseits wird propagiert, aufs auto zu verzichten und mitn radl in die stadt zu fahren und andererseits werden leute animiert, sich neue autos zu kaufen. verstehe einer den sinn dieser logik. eventuell hat die frau bgm einen vertrag mit den osttiroler autohändlern? ja du hast recht senf - auerstoff is des zauberwort. vielleicht solltest du öfters in den schlosspark gehn und dir eine nase voll holen - regt das denken an .... hab i gehört. vielleicht verstehst ja jetzt was ich meine. obwohl - sicher bin i ma da weniger ....

      senf

      hallo chiller, ein user hat dir kürzlich die nicänderung empfohlen. wie währe es mit "tratschkattl vom schlossberg", oder schlossgassenraunzer? ist es für dich denn wirklich so schwer, äpfel mit birnen zu unterscheiden? ein wenig positiv denken, und du hast es geschafft!

bergfex

Die Bürgermeisterin unterschreibt ihre eigen Unfähigkeit. Soll man lachen oder weinen.

SouveraenAT

man kann wohl davon ausgehen, dass die lienzer Verkehrsplanung zumindest 5 neue ("intelligente") Ampelanlagen auf dieser Strecke platzieren wird 😂, alles andere würde nicht ins Konzept passen.

    unholdenbank

    Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Die so beliebten "intelligenten" Ampeln wurden nicht von Frau Blanik, sondern von ihrem glücklosen Vorgänger Hibler entgegen allen Erfahrungen mit Kreisverkehren durchgedrückt. Ebenso der verkehrsbehindernde Fußgängerübergang beim Hofgarten - so viel zum "Konzept".

      rebuh

      na besonders geschickt hat sich die frau bgm aber auch nicht angestellt, sonst wäre die ampel beim liebherr jetzt weg. einfacher wirds wohl nirgends mehr sein einen kreisverkehr zu errichten!

      realist

      Das stimmt so leider nicht! Die Ampeln dienen der Verkehrsregelung an der B100 - somit fallen diese in den Zuständigkeitsbereich des Landes!

      unholdenbank

      ===>realist: Stimmt so leider schon. Ich war bei den seinerzeitigen Gemeinderatssitzungen dabei, Du etwa auch? Ich weiß wovon ich spreche. Natürlich geht ohne das Land an der B100 nichts, aber die Idee einer "intelligenten" Ampelführung stammt von ex-BGM Hibler in Zusammenarbeit mit dem BBA. Die Kreisverkehre wurden damals heftig abgelehnt, warum auch immer. Gleiches galt ja auch einige Jahre früher für die Zettersfeldkreuzung! ====> rebuh: Da hast Du recht