Nationalratswahl: Osttiroler SPÖ stellt Evelyn Müller auf

Die Bezirkspartei nominiert junge Menschen und will vor allem in Lienz wahlkämpfen.

Die SPÖ hat heute, 15. Juni, ihre Wahlkreisliste für die Nationalratswahlen im kommenden September festgelegt. Evelyn Müller, Vorsitzende der Jungen Generation-Osttirol wurde dabei mit hundert Prozent der Stimmen zur Spitzenkandidatin im Bezirk gekürt. „Es ist mir eine Ehre und ich freue mich über die große Unterstützung. Ich werde alles dafür tun, damit die Sozialdemokratie bei den Nationalratswahlen gut abschneidet“, so die Lienzerin. „Wir werden uns im Wahlkampf vor allem auf den Bezirk Lienz konzentrieren“, meinte Müller abschließend.

Die SPÖ-KandidatInnen im Bezirk Lienz (von links): Waltraud Linke, Walter Matschnig, Theres Jury, Wilhelm Lackner, Spitzenkandidatin Evelyn Müller, Beatrix Erler, Elisabeth Blanik, Karl Zabernig, Evelin Johann, Christopher Handl. Foto: Lackner

Die Lienzer Bürgermeisterin und Landtagsabgeordnete Elisabeth Blanik ist SPÖ-Bezirksvorsitzende und gibt der jungen Parteikollegin gute Wünsche mit auf den Weg: „Du wirst das gut machen, davon bin ich überzeugt. Und du weißt: auf meine Unterstützung kannst du dich jederzeit verlassen“, so Blanik, die darauf hinweist, dass die ersten drei Plätze der Liste von jungen Kandidatinnen und Kandidaten besetzt werden.

Die SPÖ-Bezirksliste für die Nationalratwahl 2019:

1) Evelyn Müller
2) Christopher Handl
3) Theres Jury
4) Martin Strasser
5) Elisabeth Blanik
6) Karl Zabernig
7) Evelin Johann
8) Wilhelm Lackner
9) Beatrix Erler
10) Armin Vogrincsics
11) Waltraud Linke
12) Walter Matschnig

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2 Postings bisher
Ceterum censeo

HOFFENTLICH bekommt Frau Bgm. Blanik so viele Vorzugstimmen, dass sie in den neu zu wählenden Nationalrat einziehn kann. Wir bräuchten in Lienz viel, viel Geld, Geld, Geld (aus dem Bundesbudget) für die Lösung unseres Verkehrsproblems. Ev. Untertunnelung von Beda-Weher-Gasse und Tirolerstraße? Das vielgepriesene Mobi-Zentrum ist zwar schon längst fällig, wird jedoch den Verkehr nicht entlasten. So wie das "Einfahrtsverbot" für Nichtanrainer ins Stadtzentrum.

dacapo

Schaut gut aus. Vielleicht wäre es möglich, dass uns die junge Spitzenkanditatin anhand des Beispiels BKH/Dolomitenstadt erklärt, wie die Sozialdemokratie zu Meinungsfreiheit, Anonymes Posten etc. steht. Und warum es wichtig ist, regionale Medien zu klagen. Wenn sie es nicht allein können sollte, können Blanik und Zabernig sicherlich helfen. Von der jungen, immer kritischen und hoffnungsvollen Jugend sollte man sich das aber schon erwarten können.