Raftingunfall auf der Isel verlief glimpflich

Ein Boot kenterte. Zwei Personen wurden per Hubschrauber von einer Flussinsel geborgen.

Teils recht dramatische Szenen spielten sich am 15. Juni auf der Isel im Bereich des Zusammenflusses mit der Schwarzach im Gemeindegebiet von Matrei/Huben ab. Dort war um 10.30 Uhr eine Gruppe von insgesamt neun Personen – acht Insassen und ein Guide – mit einem Raftingboot im Rahmen einer von einem kommerziellen Anbieter organisierten Raftingtour gestartet. Nach einer Fahrtstrecke von 200 Metern kenterte das Boot. Alle Insassen fielen ins Wasser, die meisten konnten sich schwimmend ans Ufer retten. Zwei Personen wurden vom Wildwasser aber abgetrieben und strandeten 500 Meter flussabwärts auf einer Sandbank in der Flussmitte. Sie wurden vom Notarzthubschrauber mittels Tau geborgen, in das Bezirkskrankenhaus Lienz eingeliefert und dort ambulant behandelt.

Das Boot wurde von der FFW Huben und der Wasserrettung Lienz aus der Isel geborgen. Im Einsatz waren neben der Feuerwehr Huben, die Wasserrettung Lienz, der Notarzthubschrauber und die Rettung.

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3 Postings bisher
senf

vermutlich die versicherung des raftingunternehmens, vorausgesetzt man kann dem bootsführer kein fahrlässiges verhalten vorwerfen. immerhin ist die aktion ohne verletzte ausgegangen, also glück im unglück. im vergleich zum vortag war das hochwasser auf der isel meines erachtens ja schon recht manierlich.

für diese menge an wassersportbegeisterten, die alljährlich die isel hinunterreiten, passiert relativ wenig. hab selber schon mehrmals mitgemacht. ein tolles Angebot finde ich!

wolfgangwien

Warum wird bei Hochwasser geraftet?

sprühkäse

...wer zahlt eigentlich hier den Hubschrauber?