Bergsteiger und Schäferhündin stürzten ab

Ein schwerer Alpinunfall ereignete sich am Rauchkofel in den Lienzer Dolomiten.

Am Vormittag des 07. Juli unternahm ein 48-jähriger Mann aus dem Bezirk Lienz im Gemeindegebiet von Amlach gemeinsam mit seiner Schäferhündin eine Bergtour auf den Rauchkofel (1.910 Meter). Der Alpinist hatte diese Tour nach eigenen Angaben schon öfters mit seiner Schäferhündin absolviert. Gegen 08.45 Uhr erreichte er auf ca. 1.415 Metern Seehöhe am Grat eine leichte Kletterpassage, die über eine zwei Meter lange Holzleiter überwunden werden muss. Die Holzleiter ist mit einem Stahlseil versichert.

Der Mann kletterte hinter der Hündin auf die Leiter und half dem Tier, indem er es anschob. Dabei verlor der Alpinist auf der feuchten Holzleiter die Balance und stürzte rücklings, kopfüber ca. sieben bis acht Meter ab. Auch die Schäferhündin stürzte ab. Der Mann blieb benommen und schwer verletzt liegen. Latschenkiefern verhinderten zum Glück einen weiteren Absturz.

Es gelang dem Verletzten, über das Mobiltelefon einen Angehörigen zu verständigen, der die Rettungskette in Gang setzte. Etwa 15 Minuten nach dem Absturz kam ein nachfolgender Bergsteiger zur Unfallstelle und leistete Erste Hilfe. Der Verletzte wurde mittels Tau geborgen und mit dem Notarzthubschrauber in das Bezirkskrankenhaus nach Lienz gebracht. Die Schäferhündin blieb unverletzt, wurde vom Ersthelfer talwärts gebracht und einem Angehörigen des Verunglückten übergeben.

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Klettermaxi

Auf den Westgrat mit Hund - ist meiner Meinung nach schon sehr gewagt...großes Glück, dass da nicht mehr passiert ist !