Kals: Polnische Alpinisten nach Blitzschlag verletzt

Stromschlag durch Stahlseil auf dem Weg zur Erzherzog Johann Hütte.

Am späten Nachmittag des 20. Juli stiegen drei polnische Alpinisten im Alter von 32 bis 38 Jahren und eine polnische Alpinistin im Alter von 35 Jahren im Gemeindegebiet von Kals am Großglockner von der Stüdlhütte über den Normalanstieg in Richtung Erzherzog Johann Hütte auf. Gegen 21:00 Uhr befand sich die Gruppe unmittelbar oberhalb des „Kampele“ am mit einem Stahlseil versicherten Schlussanstieg, als ca. 15 Meter unterhalb der Gruppe ein Blitz einschlug.

Die Alpinisten erlitten einen Stromschlag und stürzten in der Folge ca. zehn Meter über mäßig steiles Felsgelände ab. Dabei zogen sie sich leichte Verletzungen (Prellungen und Rißquetschwunden) zu. Die Gruppe setzte einen Notruf ab. Als sich das Wetter etwas gebessert hatte, wurden die Polen von fünf Bergführern, die sich gerade auf der Erzherzog Johann Hütte befanden, erstversorgt und zur Hütte begleitet. Von dort wurden sie am Morgen des 21. Juli per Rettungshubschrauber und Rettung in das Krankenhaus Lienz transportiert und dort ambulant behandelt.

Bergretter bergen die polnische Bergsteigergruppe nach einem durch Blitzschlag verursachten Absturz.
Prellungen und Rissquetschwunden werden in der Erzherzog Johann-Hütte versorgt. Fotos: Expa/Bergrettung Kals
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