Rap mit Reggae-Einschlag und Hippie-Feeling: Dafür steht der Rapper GreeeN. Vom Publikum am Eastrock Festival war er begeistert: „Das war Wahnsinn, wie die abgingen!" Foto: Dolomitenstadt/Wagner

Rap mit Reggae-Einschlag und Hippie-Feeling: Dafür steht der Rapper GreeeN. Vom Publikum am Eastrock Festival war er begeistert: „Das war Wahnsinn, wie die abgingen!" Foto: Dolomitenstadt/Wagner

Guter Sound, viel Publikum und ein Wolkenbruch

Eastrock zelebrierte einen würdigen Abgang in Lienz. Audiointerview mit GreeeN!

Tagelang wurde rund um die RGO-Arena in Lienz aufgebaut und vorbereitet. „Eastrock“ war der Grund, das HipHop- und Reggae-Festival der Brüder Michael und Markus Lechleitner, das heuer von 19. bis 20. Juli zum zehnten und letzten Mal über die Bühne ging. Dem Ruf der Jungs von „Iriepathie“ folgen Musiker und Fans aus den verschiedensten Ecken und Ländern. Eastrock zeichnet vor allem sein familiäres Feeling aus, sowohl unter den Künstlern, als auch im Publikum.

Einige hundert Musikbegeisterte strömten an den beiden Festivaltagen zur RGO-Arena. Auf der Wiese neben der Arena entstand kurzerhand eine kleine Zeltstadt und pünktlich um 20:00 Uhr eröffnete Bibiza am Freitag den Konzertreigen. Bibiza ist kein Kunstnamen, der junge Hip Hopper aus Wien hat Lienzer Wurzeln, war auch auf FM4 schon vertreten und heißt mit bürgerlichem Namen Franz Bibiza. Es folgten starke Auftritte von Mal Èlevè, Lance Butters und Anthony B.

Am Samstag fanden sich noch mehr Musikfans als am Vortag ein. Rekall legte los, gefolgt von Lienz-Stammgast Uwe Kaa. Als dann Jahcoustix auf der Bühne stand, war die Sonne bereits hinter den Bergen verschwunden und allmählich zogen dunkle Wolken auf. Nach Jahcoustix betraten dann die Local Heroes von Iriepathie die Bühne, die Fans rissen die Arme gen Himmel und die Wolken ließen sich nicht lange bitten. Was wäre ein legendäres Open Air ohne prasselnden Platzregen? Mitarbeiter des Festivals verteilten weiße Plastikregenmäntel, nur wenige flüchteten ins Innere der RGO-Arena, alle anderen groovten in ihren weißen Mänteln im Regen vor der Bühne ab – die Stimmung wurde durch den Wolkenbruch sogar noch besser.

Der Rapper GreeeN war einer der Headliner am diesjährigen Eastrock Festival. Nach seinem Auftritt verbringt er noch ein paar Tage in Osttirol. Foto: Eastrock/Arthur Rewak-Visual Design

Nach dem Regen und Iriepathie betrat GreeeN als letzter Act des Festivals die Bühne. Der mittlerweile 30-Jährige hat sich eine große Fanbase aufgebaut, begeistert durch radiotauglichen Rap mit Reggae-Einschlag und Hippie-Feeling. Mit seinem neuen Album „Smaragd“ stürmte GreeeN auf Platz sechs in den deutschen Charts, auf YouTube werden seine Videos millionenfach geklickt und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass bei seinem Auftritt am Eastrock die Menge „so richtig abging“, wie er meinte. Nun wird er noch ein paar Tage in Osttirol verbringen. Dolomitenstadt hat den beliebten Musiker nach seinem Auftritt zum Audiointerview gebeten:

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