Es kann losgehen! Die Krapfencrew macht sich ans Pitschen. Fotos: Sabine Hopfgartner

Es kann losgehen! Die Krapfencrew macht sich ans Pitschen. Fotos: Sabine Hopfgartner

Die Gemeinde Tristach rüstet für das große Fest

Am Wochenende wird auf der Schattseite gefeiert. Mit traditionellem Schmalzgebäck.

In Tristach wird am Wochenende der Hl. Laurentius, der Kirchenpatron der Pfarrkirche, gefeiert und dafür rüstet sich das Dorf seit Tagen. Mitglieder der Musikkapelle und viele Freiwillige werkeln beim Aufbau des Festgeländes auf der Tratte bei der Ortseinfahrt und für das leibliche Wohl der Gäste wurden ebenfalls schon frühzeitig Vorbereitungen getroffen. Denn was wäre ein Kirchtag ohne Kirchtagskrapfen, dieses unvergleichliche Schmalzgebäck mit knuspriger Hülle und bester Osttiroler Luft als Fülle?

Das Handwerk des Krapfenbackens ist eher eine Kunst, denn nur wenige wissen um die Geheimnisse der richtigen Teigmischung, beherrschen perfekt die Technik des „Pitschens“ und erzielen die exakt richtige Temperatur des Backfettes, um zum Erfolg zu kommen. Solche Expertinnen sind Anni Steurer, Hilda Lugger und Irma Brunner. Und sie waren bereit, ihr Wissen mit den Mitgliedern des Tristacher Kirchenchores zu teilen.

Roman Kraler stellte für dieses Vorhaben die Küche der Dorfstube Tristach zur Verfügung und die Obfrau des Kirchenchores, Ingrid Hainzer, begrüßte so viele freiwillige Helferinnen, dass sich einmal mehr das Sprichwort bewahrheitete: Viele Hände machen der Arbeit ein schnelles Ende. In weniger als drei Stunden wurden aus neun Kilo Mehl (und anderen geheimen Zutaten!) 250 Krapfen hergestellt. Diese werden nun am Sonntag beim Frühschoppen von den Mitgliedern des Kirchenchores mit Kaffee und anderen süßen Verführungen an hungrige oder schlichtweg „gluschtige“ Menschen verkauft.

Wer bisher noch keinen Grund hatte, zum Tristacher Kirchtag zu gehen, wird jetzt wohl nicht mehr widerstehen können!
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