E-Scooter-Anbieter „Hive“ nun auch in Innsbruck

150 Scooter werden positioniert. Demnächst Modelle mit austauschbaren Batterien.

Der E-Scooter-Anbieter „Hive“ wagt sich nun erstmals außerhalb der Stadtgrenzen von Wien und expandiert nach Innsbruck. Das Unternehmen wird in der Tiroler Landeshauptstadt in der ersten Phase rund 150 E-Scooter anbieten, hieß es in einer Aussendung am Montag.

Der Tarif soll 0,15 Cent pro Minute betragen. Darüber hinaus gebe es ein spezielles Einführungsangebot – bei der ersten Fahrt sollen keine Entsperrungsgebühren anfallen. Die E-Scooter würden in Innsbruck an speziellen Plätzen positioniert.

In Kürze wird das Unternehmen übrigens laut eigenen Angaben eine neue E-Scooter-Generation mit austauschbaren Batterien auf den Markt bringen. Dadurch würden die Scooter umweltfreundlicher, die Haltbarkeit verbessere sich deutlich, hieß es. „Hive“ ist seit April in Wien auf dem Markt. Das Unternehmen stellt dort aktuell 600 E-Scooter an rund 150 agilen Standorten bereit.

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7 Postings bisher
Ceterum censeo

Wenn sich die E-ScoutieranerInnen an die Verkehrsregeln hielten, hätte ich Sympathie für sie. Leider ist das nicht so: heute raste ein Junger, vom Gehsteig (!) Fischwirtbrücke kommend, flugs ins Geigergangl, und das lachend. Ich konnte gerade noch ausweichen. Diese E-Scouterei wird noch zunehmen. Was dann? Ich dachte schon an die Anschaffung eines solchen Vehikels, bin aber - nach einer Probefahrt in der Innenstadt - nicht begeistert. Es "rumpelt" auf den Pflastersteinen - wg. der zu kleinen Vollgummiräder. Ein größeres Modell kostet bei 700 Euro und ist mir außerdem zu schwer für den Transport. Ergo: ich geh lieber zu Fuß!

Lienzner7

Bei dem E-Scooter-Wahn ist meiner Meinung nach das letzte Wort noch nicht gesprochen. Kein Schutz, kein Kennzeichen,....eine Grauzone.

    senf

    lienzner@; da hast du recht!

    ich finde diese geräte eine tolle erfindung, auch wenn sie in so manchen augen noch als kinderspielzeug (früher tretroller) angesehen werden. als ersatz für autos in der stadt, und in der ebene. die frage wird wohl sein, wie man den umgang damit pflegt.

    die leihvariante gefällt mir überhaupt nicht, weil dann zu sorglos hantiert wird, besser ist eigentum auf das man achtet, selber verantwortlich ist und damit sorgsamer umgeht.

    meine erfahrung: die nutzung ist - zum beispiel beim abbiegen oder bei fahrspurwechsel - recht riskant, weil man ja beim fahren den lenker mit beiden händen halten muß. schotterwege und holprige straßen mit schlaglöchern sind ungeeignet, außer man hat größere raddimensionen. gerät ist nur für kurze strecken zu empfehlen, höhere geschwindigkeiten kaum bewätigbar 🤕. gebäck ist bei den meisten versionen nur mit rucksack transportfähig.

    definition stvo: für e-scooter gelten im Straßenverkehr dieselben gesetze wie für fahrradfahrer, jedenfalls dann, wenn der roller eine maximale motorleistung von 25 km/h oder 600 watt hat. * gehwege und gehsteige sind tabu.* fahrradwege dürfen mit dem e-roller genutzt werden.* e-scooter dürfen nur auf gehsteigen geparkt werden, wenn diese mindestens 250 cm breit sind (gilt für wien) * über 0,05 promille intus heisst, auf scooter verzichten.* kinder unter zwölf jahren nur mit helm.

    studie CO2-emission/person/kilometer: e-scooter 126 gramm, auto 257 gramm, fahrrad 5 gramm 😕

    vielleicht kann die redaktion der dolomitenstadt.at irgendwann das theme breiter aufbereiten und "experten" zu wort kommen lassen, denn auf diese mobilität wird man sich auch in lienz und in den umlandgemeinden gewöhnen müssen.

      F_Z

      Bitte das mit den 0,05 Promille nochmal nachprüfen 😉

      senf

      F-Z@: tatsächlich, hast mich erwischt. gemma auf a glaserl? sollte natürlich 0,5 heissen. danke

      F_Z

      ich dachte eher an 0,8 🤔

      senf

      F_Z@: man kann anscheinend wählen, angaben: stvo 0,8 oder öamtc 0,5 promille. hm, besser ist 0,5 🤕 oder gar 0,0 😇