Mit der Wahlkarte kann die Stimme - außerhalb der Heimatgemeinde - sowohl vor einer Wahlbehörde im Wahllokal als auch mittels Briefwahl abgegeben werden. Foto: Land Tirol/Sax

Mit der Wahlkarte kann die Stimme - außerhalb der Heimatgemeinde - sowohl vor einer Wahlbehörde im Wahllokal als auch mittels Briefwahl abgegeben werden. Foto: Land Tirol/Sax

Nationalratswahl: Wählen mit Wahlkarte

Alle Infos zur brieflichen Stimmabgabe. Auch Vorzugsstimmenkandidaten bereits abrufbar.

Die Übermittlung der für die Nationalratswahl am 29. September 2019 bereits beantragten Wahlkarten hat sofort bundesweit begonnen. Die Stimme kann dann sofort nach Erhalt der Wahlkarte abgegeben werden – es muss damit nicht bis zum Wahltag zugewartet werden. Ebenfalls ab sofort können im Internet die Vorzugsstimmenkandidatinnen und -kandidaten aufgerufen werden.

Wer am Wahltermin, dem 29. September 2019, verhindert ist und nicht persönlich zur Wahlkabine kann, hat die Möglichkeit eine Wahlkarte zu beantragen. Mit der Wahlkarte kann die Stimme – außerhalb der Heimatgemeinde – sowohl vor einer Wahlbehörde im Wahllokal als auch mittels Briefwahl abgegeben werden.

Jenen Personen, die infolge mangelnder Geh- und Transportfähigkeit, wegen Bettlägerigkeit oder aufgrund ihrer Unterbringung in einer Strafvollzugsanstalt oder im Maßnahmenvollzug nicht ihre Stimme abgeben können, steht die Möglichkeit zu, die „fliegende“ Wahlkarte in Anspruch zu nehmen, die zu den Wählern ins Haus kommt.

Beantragen kann man die Wahlkarte bei der Gemeinde, mündlich oder schriftlich. Letzteres ist bis Mittwoch, 25. September, möglich. Wenn eine persönliche Übergabe der Wahlkarte an eine bevollmächtigte Person möglich ist, dann ist dies bis Freitag, 27. September um 12:00 Uhr zulässig. Mündlich (persönlich) ist die Beantragung ebenso bis zu diesem Zeitpunkt möglich. Eine telefonische Beantragung ist nicht zulässig.


Wie funktioniert die Briefwahl?
Bei der Briefwahl kann die Wahlkarte sowohl in Österreich als auch im Ausland dazu verwendet werden, um an einem beliebig gewählten Ort die Stimme abzugeben und an die zuständige Bezirkswahlbehörde weiterzuleiten. Zunächst wird der Wahlkarte der amtliche Stimmzettel sowie das gummierte Wahlkuvert entnommen. Dann den amtlichen Stimmzettel ausfüllen und in das gummierte Wahlkuvert legen, dieses zukleben und in die Wahlkarte zurücklegen.

Anschließend noch die Wahlkarte unterschreiben, zukleben und dafür sorgen, dass diese rechtzeitig bei der zuständigen Bezirkswahlbehörde einlangt. Zu diesem Zweck kann man die Wahlkarte zum Beispiel in einen Briefkasten der Post einwerfen, auf einer Postgeschäftsstelle aufgeben oder bei der zuständigen Bezirkswahlbehörde direkt abgeben. Die Kosten für das Porto trägt der Bund, gleichgültig, ob die Wahlkarte im Inland oder im Ausland aufgegeben wird.

Die Wahlkarte muss spätestens am Wahltag, also am Sonntag, 29. September 2019, 17 Uhr, bei der zuständigen Bezirkswahlbehörde einlangen oder bis zu diesem Zeitpunkt in einem Wahllokal während der Öffnungszeiten des Wahllokals abgegeben worden sein.

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4 Postings bisher
Domenik

Demokratie funktioniert nur, wenn sich möglichst viele Menschen am demokratischen Prozess beteiligen! Informieren - Informieren - Informieren! Net nur auf Social Media sondern sich die Zeit nehmen und Programme und Konzepte lesen und dann jene Partei wählen welche die eigene Sichtweise am Besten vertritt :-)

Alternativ ginge auch: www.wahlkabine.at

    Franz Brugger

    Das ist Wunschdenken, da gibt es folgende Realität: Kleinparteien formulieren ihr Programm zielgerichtet auf ihr Klientel, die Frage ist nur, dass eben diese Ziele dann kaum realisiert werden können. Entweder verbleiben die in Opposition oder sind Juniorstpartner in eine Regierung.

    Je größer die Partei umso unverbindlicher werden die Ziele dargelegt, weil man ja breitere Schichten ansprechen muss. Deshalb spitzt es sich leider auf einen Personenwahlkampf zu. Was im Wahlprogramm stand ist am 1. Oktober wahrscheinlich sehr realitätsfremd.

    Das Dilemma für die Kleinparteien, NEOS, GRÜNE, JETZT ist noch dazu, dass Protestwähler, welch die gelebte Vergangenheit der Großparteien in den letzten Jahren "abstrafen" wollen sich auf diese verteilen und somit letztendlich die Großparteien wieder stützen. weil sich für eine 2-er Koalition eben nur Türkis, blau oder rot ausgehen.

      Domenik

      Schade, dass Sie das so sehen. Dort wo wir NEOS in Verantwortung sind, setzen wir jedenfalls unsere Konzepte und Vorschläge einfach um. Auch als kleine bisher 5% Partei ist viel möglich - Immerhin sind wir die führende Oppositionspartei in Österreich :-) Und wenn sichs ausgeht wär doch eine 2 oder 3-er Variante mit Pink einen Versuch nach dem Stillstand & der Korruption wert -meinem Sie nicht?

    Ceterum censeo

    ....und die Partei wählen, die meine Wünsche - und jene der Bürger - auch umsetzen kann. Fordern kann man alles, aber mit Vernunft in Gesetze gießen? Und: es nicht "Pilzen" lassen.