Im Frühjahr kürte sich die Kalserin Theresa Rogl (1. Reihe, 2. v.l.) zur Österreichischen Staatsmeisterin der Jungköche, nun holte sie bei der Koch-WM in Kanada die Bronzemedaille. Foto: Chaine des Rotisseurs

Im Frühjahr kürte sich die Kalserin Theresa Rogl (1. Reihe, 2. v.l.) zur Österreichischen Staatsmeisterin der Jungköche, nun holte sie bei der Koch-WM in Kanada die Bronzemedaille. Foto: Chaine des Rotisseurs

Bronzemedaille für Jungköchin Theresa Rogl in Kanada

Nach dem Staatsmeistertitel überzeugte die Kalserin auch bei der Jungkoch-WM.

Die Nachbarn aus Arnig, die Musikkapelle und Gemeinde Kals begrüßten Jungköchin Theresa Rogl, als sie nach ihrer erfolgreichen Kanada-Reise in den elterlichen Braugasthof Glocknerblick zurückkehrte. Die 22-Jährige holte bei der Jungkoch-WM in Calgary die Bronzemedaille.

Die Kalserin war angesichts des Empfangs bei ihrer Ankunft in Kals zu Späßen aufgelegt: „Anscheinend hab ich bei der Young Chefs Competition der Chaine des Rotisseurs in Kanada den dritten Platz belegt.“ Erst im Frühjahr kürte sich die Osttirolerin bei der GAST 2019 in Klagenfurt zur Österreichischen Jungkoch-Staatsmeisterin. Dieser Triumph bescherte ihr die Teilnahme an der WM der Jungköche, die am Freitag, 20. September, im kanadischen Calgary ausgetragen wurde. Insgesamt qualifizierten sich die Staatsmeister von 21 Nationen für die Weltmeisterschaft.

Theresa Rogl arbeitet im elterlichen Braugasthof Glocknerblick in Arnig in Kals am Großglockner. Nach dem Besuch der Hotelfachschule in Lienz absolvierte sie eine Kochlehre im Gradonna Mountain Resort. Foto: EXPA/Groder

Dort galt es für die Jungköche, innerhalb von dreieinhalb Stunden ein 3-Gänge-Menü für vier Personen zu zaubern. Allen Kandidaten stand dafür – neben zusätzlichen Grundprodukten – die gleiche Blackbox zur Verfügung. Darin befanden sich vier Wachteln, ein Bürgermeisterstück, ein Barsch, zwölf Garnelen, ein Kürbis, zwei Zucchini, 500g Saskatoon Berries, vier Pfirsiche, Honig und Belugalinsen. Mindestens 50 % jeder Zutat mussten verarbeitet werden, der Rest konnte aus einem Basiswarenkorb ausgewählt werden.

Um die 15-köpfige Jury von sich und seinen Kochkünsten zu überzeugen, war es wichtig, sich so schnell wie möglich in der unbekannten Küche zurechtzufinden, raffiniert zu kombinieren, strukturiert und sauber zu arbeiten und ein seriöses Auftreten an den Tag zu legen.

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Spanidiga

Gratuliere...und alles Gute für die weitere Berufslaufbahn....👍